Scriba, Eduard

Scriba, Eduard
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Büdingen
- ab Herbst 1826 Studium der Rechtswissenschaft, ab 1828 Studium der Theologie an der Universität Gießen
- 28.6.1828 Relegation auf ein Jahr als Mitglied der Gießener „Waffenverbindung“ (mit 47 anderen), zum Sommersemester 1829 wieder aufgenommen
- Wintersemester 1830/31 Studium an der Universität Bonn
- 11.3.1832 Teilnahme an einem „politischen Bankett“ von Studenten und Bürgern an der Heuchelheimer Mühle, daraufhin 17.4.1832 erneute Relegation
- Hauslehrer auf dem Stolbergischen Hofgut Neuhof bei Gedern
- 3.4.1833 Beteiligung am Frankfurter Attentat, anschließend Flucht nach Straßburg
- Erzieher in Lausanne, später Lehrer in Therwyl (Basel-Land)
- Mitglied des Präsidiums des Geheimbundes „Junges Deutschland“
- ab 5.11.1836 in England, zunächst in London, ab 24.12.1836 in Liverpool
- starb an den schwarzen Blattern (Pocken)
Lebensorte
Büdingen; Gießen; Bonn; Lausanne
Familie
Vater
Scriba, Friedrich, 1767-1830, Pfarrer in Ulrichstein, später in Schwickartshausen (Oberhessen)
Mutter
Gebhard, Albertina, † 1853
Verwandte
Scriba, Ferdinand <Bruder>
Nachweise
Quellen
Literatur
- Herman Haupt, Hessische Biographien, Bd. 1, Darmstadt 1918, S. 109-111 (Herman Haupt)
Bildquelle
Familienbund Scriba-Schreiber e. V., Eduard Scriba, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Scriba, Eduard“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15998_scriba-eduard> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15998