Heukeshoven, Josef* Johannes
geboren
2.5.1901 Köln gestorben
22.11.1993 Koblenz Beruf
Landrat Konfession
katholisch; gottgläubig GND-Explorer
130490865
Heukeshoven, Josef* Johannes
Wirken
Werdegang
- Besuch der Gymnasien in Opladen und Köln
- Ostern 1920-August 1922 kaufmännische Lehre in der Genussmittelindustrie
- „von 1926-1928 führte er die Kölner Studentenschaft“
- bis 1928 Studium der „wirtschaftlichen Staatswissenschaften“ an der Universität zu Köln
- zugleich Arbeit als Werkstudent „bei dem Arbeitgeberverband für das Rheinische Platengewerbe [sic!]“
- 1928-1930 Geschäftsführer einer größeren Baugenossenschaft in Köln
- ab 1929 ehrenamtliche Mitarbeit bei der Propagandaleitung des „Bezirks Ostgrenze-Mitte der NSDAP“ in Breslau
- ab 2.1930 ehrenamtliche Mitarbeit bei der Gauleitung Schlesien der NSDAP
- 1.3.1930 Eintritt in die NSDAP, Mitglieds-Nr. 203.131
- 1.11.1930-1.8.1931 Bezirksleiter Schlesien-Mitte des NSDAP-Gaues Schlesien
- 24.4.1932 Wahl in den Preußischen Landtag
- 15.8.1932 Kreisleiter für den Stadt- und Landkreis Gleiwitz (Oberschlesien)
- 5.3.1933 Wiederwahl in den Preußischen Landtag
- 1.5.1933 Wahl zum Stadtverordnetenvorsteher in Gleiwitz
- 10.7.1933 Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Neiße, dort ab 1.4.1934 definitive Anstellung als Landrat
- 15.1.1934 Eintritt in die SA in Neiße, Obertruppenführer und Schulungsreferent bei der SA-Standarte 23 in Neiße
- 1.3.1934 SA-Sturmführer
- 1938 SA-Obersturmführer
- 9.11.1939 SA-Hauptsturmführer
- 9.11.1942 SA-Sturmbannführer
- 1.2.1943-1945 Landrat des Kreises St. Goarshausen
Funktion
- St. Goarshausen, Landkreis, Landrat, 1943-1945
Lebensorte
Opladen; Köln; Breslau; Gleiwitz; Neiße; Sankt Goarshausen
Familie
Vater
Heukeshoven, Martin, Brennereibesitzer in Köln
Mutter
Beel, Carola
Partner
Gimmler, Lisa, * Breslau 17.5.1904, Heirat 15.11.1932, evangelisch-lutherisch
Nachweise
Literatur
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 143
- Stockhorst, Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich?, Velbert/Kettwig 1967, S. 194
Bildquelle
unbekannt, HeukeshovenJosef, als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Heukeshoven, Josef* Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15871_heukeshoven-josef-johannes> (aufgerufen am 21.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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