Graack, Johann* Emil Fritz
geboren
2.9.1897 Hannover gestorben
28.12.1942 Hofgeismar Beruf
Chemiker, Ingenieur, Landrat Konfession
evangelisch-lutherischAndere Namen
Weitere Namen
Graack, Hanns
Wirken
Werdegang
- Besuch der Oberrealschule II in Hannover, 1916 Notreifeprüfung
- Herbst 1916 Kriegsfreiwilliger
- Medizinstudium, infolge einer Kriegsverletzung aufgegeben
- Studium der Chemie an der Universität Göttingen und der Technischen Hochschule Hannover, 1921 Abschluss als Diplom-Ingenieur
- 1919-1921 Zeitfreiwilligen-Bataillon Hannover I
- 1922 bei den Deutschen Kaliwerken, Zweigwerk Hülsen tätig
- 1922-1931 Mitglied im „Stahlhelm“
- ab Frühjahr 1923 bei den Kaliwerken Aschersleben, Schachtanlage Hattorf in Philippsthal an der Werra tätig, zuletzt als Fabrikbetriebsführer
- 1.2.1931 Mitglied der NSDAP
- 1.2.1932 Ortsgruppenleiter der NSDAP in Philippsthal (Werra)
- 1.7.1934 NSDAP-Kreisleiter in Hofgeismar
- 28.5.1935 beauftragt mit der vertretungsweisen Verwaltung des Landratsamtes des Kreises Hofgeismar, ab 1.4.1936 kommissarische Verwaltung des Landratsamtes Hofgeismar, 26.9.1936 Ernennung zum Landrat, 9.10.1936 definitive Anstellung als Landrat
- 15.5.1942 vertretungsweise Geschäftsführung der Gauleitung der NSDAP
Funktion
- Hofgeismar, Landkreis, Landrat, 1936-1942
Lebensorte
Hannover; Göttingen; Hannover; Hofgeismar
Familie
Vater
Graack, Fritz
Mutter
Fuhlbohn, Wilhelmina
Partner
Honroth, Margarete
Nachweise
Quellen
Literatur
- Klein, Leitende Beamte der allgemeinen Verwaltung in der preußischen Provinz Hessen-Nassau, Darmstadt/Marburg 1988, S. 130 f.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Graack, Johann* Emil Fritz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15803_graack-johann-emil-fritz> (aufgerufen am 20.04.2026)
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