Manigk, Alfred

Manigk, Alfred
Wirken
Werdegang
- Besuch des Königlichen Gymnasiums Lyck (heute Ełk/Polen) sowie des Friedrich-Wilhelm-Gymnasiums in Posen (heute Poznań/Polen)
- Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen und Breslau
- 8.12.1897 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Breslau
- 10.1900 Habilitation für Römisches und Bürgerliches Recht sowie Rechtsphilosophie an der Universität Breslau
- 1.10.1902 Ernennung zum außerordentlichen Professor für Römisches und Deutsches Bürgerliches Recht an der Universität Königsberg
- 1.10.1904 Ernennung zum ordentlichen Professor
- 1911-1921 Mitglied des Prüfungsrates für die Postreferendarsprüfung beim Reichspostamt Königsberg
- 1915-1921 Mitglied des Rates der Handelshochschule Königsberg
- 19.6.1918 Ernennung zum Geheimen Justizrat
- 30.3.1921 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Breslau
- 28.3.1927 Ernennung zum ordentlichen Professor an der Universität Marburg
- 3.1934 Emeritierung: entlassen nach § 6 des gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums
Funktion
- Königsberg, Universität, Rektor, 1910-1911
- Marburg, Universität, Juristische Fakultät, Dekan, 1927-1928
Studium
Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Tübingen und Breslau
Akademische Qualifikation
- 8.12.1897 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Breslau
- 10.1900 Habilitation für Römisches und Bürgerliches Recht sowie Rechtsphilosophie an der Universität Breslau
Akademische Vita
- Königsberg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches und Deutsches Bürgerliches Recht / außerordentlicher Professor / 1902-1904
- Königsberg, Universität / Juristische Fakultät / Römisches und Deutsches Bürgerliches Recht / ordentlicher Professor / 1904-1921
- Breslau, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1921-1927
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät // ordentlicher Professor / 1927-1934
Akademische Ämter
1910-191 Rektor der Universität Königsberg
1927-1928 Dekan der Juristischen Fakultät der Universität Marburg
Werke
Lebensorte
Lyck; Posen; Tübingen; Breslau; Königsberg (Preußen); Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Verfolgungsgrund
politische Orientierung
Familie
Vater
Manigk, Otto, 1841–1911, Kreisrichter in Lyck, dann Oberlandesgerichtsrat in Posen und Senatspräsident in Breslau
Mutter
Schulze, Elise, 1850–1895, aus Ostpreußen
Partner
Seidelmann, Elfriede
Nachweise
Quellen
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 16, Berlin 1990, S. 35 f. (Oskar Kühn)
- Friedrich, Wie der Marburger Juraprofessor Alfred Manigk 1933/34 um sein Lehramt gebracht wurde. Über völkischen Fanatismus an der Philipps-Universität, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 71 (2021), S. 99-148
- Aumüller u. a. (Hrsg.), Die Marburger Medizinische Fakultät im „Dritten Reich“, München 2001, S. 722
- Michael Grüttner, Ausgegrenzt. Entlassungen an den deutschen Universitäten im Nationalsozialismus. Biogramme und kollektivbiografische Analyse, Berlin 2023, S. 203
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 120 f.
- Anne Christine Nagel (Hrsg.), Die Philipps-Universität Marburg im Nationalsozialismus. Dokumente zu ihrer Geschichte, Stuttgart 2000, S. 536
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
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Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Manigk, Alfred“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15683_manigk-alfred> (aufgerufen am 20.04.2026)
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