Ferber, Heinrich Ludwig
geboren
25.1.1813 Gießen gestorben
20.1.1882 Gießen Beruf
Kaufmann, Bürgermeister, Magazinverwalter Konfession
evangelischWirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Gießen
- Herbst 1830 Studium der Architektur, dann der Kameralwissenschaften in Gießen
- Mitglied der Gießener Burschenschaft, Senior des Corps Palatia
- 1833 im Rahmen der Verhaftungen politisch umtriebiger Burschenschaftler vom Examen ausgeschlossen und zeitweise in Haft
- Buchhalter und Korrespondent des Handelshauses Joh. Balth. Noll in Gießen
- 1835 Flucht nach Straßburg, Mühlhausen im Elsass
- 1838 Korrespondent in der Dollfußschen Kattunfabrik
- 1842 Rückkehr nach Gießen und „Entbindung von der [gerichtlichen] Instanz“
- 1844 Handelsmann für Schnittwaren im elterlichen Haus in Gießen
- 1848 Hauptmann der zweiten Kompagnie der Gießener Bürgergarde
- Oktober 1848 Bezirksrat des Gießener Regierungsbezirks
- 1850-1852 Bürgermeister von Gießen
- 1852 Inhaber einer Tabakhandlung, Mitglied des Gemeinderats, 1856 Mitbegründer der Freiwilligen Feuerwehr
- 1862 1. Beigeordneter
- 1866 Verwalter des Bürgermeisteramtes
- 1869 Magazinverwalter der Oberhessischen Eisenbahn
- 1881 wegen Krankheit Ruhestand
Lebensorte
Gießen; Straßburg; Mülhausen (Elsass)
Familie
Vater
Ferber, Philipp, 1779-1847, Kürschner in Gießen, Mitglied des Gemeinderats
Mutter
Faber, Elisabeth
Partner
Herbert, N.N., † 1872, Tochter des N.N. Herbert, Bierbrauer und Gemeinderat in Gießen
Nachweise
Literatur
- Herman Haupt, Hessische Biographien, Bd. 1, Darmstadt 1918, S. 5-8 (Herman Haupt)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Ferber, Heinrich Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15555_ferber-heinrich-ludwig> (aufgerufen am 12.04.2026)
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