Herrfahrdt, Heinrich* Wilhelm

Herrfahrdt, Heinrich* Wilhelm
Wirken
Werdegang
- 1896-1908 Besuch des Gymnasiums Kolberg (heute Kołobrzeg/Polen), dort Abitur
- 1911-1914 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und München
- ab 1914 Kriegsdienst
- 7.2.1915 Erstes Juristisches Staatsexamen
- 15.2.1915 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn
- 1917 in russischer Kriegsgefangenschaft und Flucht
- 1919-1920 Tätigkeit als Assistent in Bonn
- ab 1920 Dozent am Politischen Kolleg Berlin
- 14.11.1923 Assessorexamen, anschließend 18 Monate Tätigkeit in der Kreisverwaltung Rendsburg
- 1925 Tätigkeit am Amtsgericht Berlin
- ab 1926 Landgerichtsrat in Greifswald
- 16.11.1926 Venia Legendi im Fach Öffentliches Recht an der Universität Greifswald
- 1932 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Greifswald
- 31.10.1933 Ernennung zum ordentlichen Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Allgemeine Staatslehre, Staat und Recht Ostasiens an der Universität Marburg sowie zum Direktor des Instituts für Öffentliches Recht und Arbeitsrecht
- 1939-1941 Kriegsdienst in der Wehrmacht
- 29.6.1945 Beauftragung mit der Vertretung des Landgerichtspräsidenten
- 18.7.1946-WS 1948/49 Dienstentlassung, danach zunächst Lehrbeschränkung auf Verwaltungsrecht
- 1946 Mitarbeit bei der Erarbeitung der Hessischen Gemeindeordnung in Wiesbaden
- ab 1949 Direktor der Abteilung für Staat und Recht Ostasiens am Institut für Öffentliches Recht der Universität Marburg
- 1958 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Prorektor, 1958
Studium
1911-1914 Studium der Rechtswissenschaften an den Universitäten Bonn und München
Akademische Qualifikation
- 15.2.1915 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Bonn
- 16.11.1926 Habilitation im Fach Öffentliches Recht an der Universität Greifswald
Akademische Vita
- Greifswald, Universität / Juristische Fakultät / Öffentliches Recht / außerordentlicher Professor / 1932-1933
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Öffentliches Recht, insbesondere Allgemeine Staatslehre, Staat und Recht Ostasiens / ordentlicher Professor / 1933-1958
Akademische Ämter
1958 Prorektor der Universität Marburg
Mitgliedschaften
1939 Mitglied des Instituto Argentino de Filosofia y Social
1962 Leiter der Fachgruppe Orientalische Rechte in der Gesellschaft für Rechtsvergleichung
Werke
- Das Problem der berufsständischen Vertretung von der französischen Revolution bis zur Gegenwart (1921)
- Revolution und Rechtswissenschaft. Untersuchungen über die juristische Erfaßbarkeit von Revolutionsvorgängen und ihre Bedeutung für die allgemeine Rechtslehre (1930)
- Sun Yatsen. Der Vater des neuen China; ein Beispiel west-östlicher Begegnung (1948)
Lebensorte
Kolberg; Bonn; München; Berlin; Rendsburg; Greifswald; Marburg
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Herrfahrdt, N.N., Major a. D. sowie Postdirektor
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 105f.
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Herrfahrdt, Heinrich* Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15536_herrfahrdt-heinrich-wilhelm> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15536