Fricke, Rolf* Karl Bruno Franz
geboren
26.7.1896 Roßla (Landkreis Mansfeld-Südharz) gestorben
11.6.1988 Karlsruhe Beruf
Betriebswirt, Nationalökonom, Professor Titel
Prof. Dr. rer. pol. Konfession
evangelisch GND-Explorer
172081114
Fricke, Rolf* Karl Bruno Franz
Wirken
Werdegang
- 1902-1909 Besuch des Real-Progymnasiums Roßla
- 1909-September 1914 Besuch des Realgymnasiums Nordhausen
- 1.10.1914-Februar 1919 Kriegsdienst, Beförderung zum Leutnant, zuletzt Ordnnonanzoffizier
- 18.10.1915 Notabitur in Nordhausen
- bis 10.1925 Volontär bei der Getreidefirma Rudolf Heier, Rossla, in Bleicherode
- 1919-1922 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Leipzig und Marburg
- 26.4.1922 Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Marburg
- 5.1927-8.1927 Leiter des Hauptamtes für die 400-Jahrfeier der Universität Marburg
- 23.5.1927 Venia Legendi für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Universität Marburg
- 25.7.1929 Diplomkaufmann
- 1929-1930 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt
- 2.1930 Erweiterung der Venia Legendi auf das Fach Betriebswirtschaftslehre
- 1930-1933 Privatdozent für das Fach Betriebswirtschaftslehre an der Universität Marburg
- 18.8.1933 Ernennung zum außerplanmäßigen Professor an der Universität Marburg
- ab 1936 kommissarischer Leiter des Volkswirtschaftlichen Lehrstuhls an der Technischen Hochschule Karlsruhe
- 1940 Eintritt in die NSDAP
- 14.8.1939 Ernennung zum ordentlichen Professor der Volkswirtschaftslehre an der Technischen Hochschule Karlsruhe
- 29.8.1964 Emeritierung
Funktion
- Marburg, Universität, Universitätsbund, Geschäftsführer, 1928-1930
Studium
1919-1922 Studium der Volkswirtschaftslehre an den Universitäten Leipzig und Marburg
1929-1930 Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Frankfurt
Akademische Qualifikation
- 26.4.1922 Promotion zum Dr. rer. pol. an der Universität Marburg
- 23.5.1927 Habilitation für Volkswirtschaftslehre und Finanzwissenschaft an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Betriebswirtschaftslehre / Privatdozent / 1930-1933
- Marburg, Universität / Juristische Fakultät / Betriebswirtschaftslehre / außerplanmäßiger Professor / 1933-1936
- Karlsruhe, Technische Hochschule // Volkswirtschaftslehre / Lehrstuhlvertretung / 1936-1939
- Karlsruhe, Technische Hochschule // Volkswirtschaftslehre / ordentlicher Professor / 1939-1964
Werke
Lebensorte
Roßla; Nordhausen; Bleicherode; Leipzig; Marburg; Frankfurt am Main; Karlsruhe
Statusgruppe
Wissenschaftler/in
Familie
Vater
Fricke, N.N., Kaufmann
Partner
Grundel, Else Gertrud
Nachweise
Literatur
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 95
- Stockhorst, Fünftausend Köpfe. Wer war was im Dritten Reich?, Velbert/Kettwig 1967, S. 145
Weblinks
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung.
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Fricke, Rolf* Karl Bruno Franz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15431_fricke-rolf-karl-bruno-franz> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15431