Bünger, Otto

 
geboren
14.3.1886 Straßburg
Beruf
Jurist, Landrat
Titel
Dr. jur.
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
1146093691

Wirken

Werdegang

  • Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Straßburg
  • 1907 Referendarsexamen („gut“)
  • Ende 1911 Große Staatsprüfung
  • 2.1.1912 Gerichtsassessor
  • 26.2.1912 Promotion zum Dr. jur. an der Universität Straßburg
  • 11.3.1913 Regierungsassessor in Koblenz
  • Eintritt in den Elsass-Lothringischen Justizdienst
  • 1918 aushilfsweise beim Magistrat von Groß-Berlin (Schöneberg) tätig
  • Ende 3.1920 probeweise zur Regierung in Koblenz
  • 13.10.1920 Übernahme in den preußischen Staatsdienst unter Ernennung zum Regierungsassessor
  • 30.4.1921 Regierungsrat
  • 1.12.1922 Versetzung an das Oberpräsidium in Kassel
  • 25.3.1926 vertretungsweise Verwaltung des Landratsamtes des Dillkreises in Dillenburg, 20.4.1926 Übernahme der Dienstgeschäfte, 9.11.1926 definitive Anstellung
  • 1.10.1932 Landrat des neugebildeten Landkreises Dillenburg
  • 18.4.1933 aus politischen Gründen beurlaubt
  • 18.9.1934 auf Drängen der Gauleitung in den einstweiligen Ruhestand versetzt (Bünger soll „rechts eingestellt“, nicht aber Mitglied der NSDAP gewesen sein, so Klein, S. 104)
  • 16.11.1934 Regierungsrat bei der Regierung Merseburg
  • 22.11.1935 Oberverwaltungsgerichtsrat
  • 1.4.1942 Ministerialrat im Reichsinnenministerium

Funktion

  • Dillkreis, Landrat, 1926-1932
  • Dillenburg, Landkreis, Landrat, 1932-1933

Werke

  • Die Wandlungsklage beim Grundstückskauf (Diss. jur. 1912)

Siehe auch

Extern

Biografische Angebote

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Bünger, Otto“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15315_buenger-otto> (aufgerufen am 11.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/15315