Niebergall, Friedrich

Niebergall, Friedrich
Wirken
Werdegang
- Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Tübingen, Berlin und Bonn
- 1889-1903 Pfarrer in Ohligs (heute Solingen) und Kirn
- 22.6.1902 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Gießen
- 1.5.1903 Habilitation für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg
- 6.6.1908 Ernennung zum außerordentlichen Professor an der Universität Heidelberg
- 1910 Verleihung des Titels Dr. theol. h. c. der Universität Berlin
- 7.4.1922 Ernennung zum ordentlichen Professor für Praktische Theologie, Direktor des Theologischen Seminars und Universitätsprediger der Universität Marburg
Funktion
- Marburg, Universität, Theologische Fakultät, Dekan, 1922-1923
Studium
Studium der Evangelischen Theologie an den Universitäten Tübingen, Berlin und Bonn
Akademische Qualifikation
- 22.6.1902 Promotion zum Lic. theol. an der Universität Gießen
- 1.5.1903 Habilitation für Praktische Theologie an der Universität Heidelberg
Akademische Vita
- Heidelberg, Universität / Theologische Fakultät / Praktische Theologie / außerordentlicher Professor / 1908-1922
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Praktische Theologie / ordentlicher Professor / 1922-1932
Akademische Ämter
1927-1928 Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Marburg
Werke
- Die paulinische Erlösungslehre im Konfirmandenunterricht und in der Predigt. Ein Beitrag zur 'Praktischen Dogmatik' (Habilitation, 1910, vorgelegt 1903)
- Wie predigen wir dem modernen Menschen? (1906)
- Lebensinhalt. Ein Vermächtnis Deutschen Glaubens (1918)
- Evangelischer Sozialismus (1920)
- Im Kampf um den Geist. Von Weltanschauungen und Religionen (1927)
Lebensorte
Tübingen; Bonn; Kirn an der Nahe; Heidelberg; Berlin; Marburg; Ohligs
Familie
Vater
Niebergall, Jakob Philipp, Lehrer
Mutter
Schug, Anna Maria
Partner
Bremshey, Hedwig, 1868–1948, aus Ohligs (Rheinland), Tochter des Caspar Wilhelm Bremshey und der Johanna Caroline Wirths
Verwandte
- Niebergall, Alfred* Wolfgang <Sohn>, 1909–1978, Professor für Praktische Theologie an der Universität Marburg
- Niebergall, Fritz <Sohn>, 1918 im Ersten Weltkrieg gefallen
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5739 (Marburg, Sterbenebenregister, 1932, Nr. 420)
Literatur
- David Käbisch (Hg.), Friedrich Niebergall. Werk und Wirkung eines liberalen Theologen, Tübingen 2016
- Neue deutsche Biographie, Bd. 19, Berlin 1999, S. 214 f. (Dietrich Zilleßen)
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 39
Bildquelle
Universitätsarchiv Marburg, Bildersammlung
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Niebergall, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/15138_niebergall-friedrich> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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