Campenhausen, Hans* Erich Freiherr von
Wirken
Werdegang
- bis 1916 Schulbildung durch Hauslehrer, ab 1917 im Deutschen Waltherschen Privatgymnasium in Dorpat (heute Tartu/Estland), ab 1918 im Deutschen Stadtgymnasium Riga, nach Ermordung des Vaters während der Russischen Revolution im Gymnasium Heidelberg, dort Abitur 1922
- 1922-19126 Studium der Theologie an den Universitäten Marburg und Heidelberg
- 20.11.1926 Promotion zum Dr. theol. im Fach Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg
- 1927 einjähriges Forschungsstipendium der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft, Stiudium der Geschichte und Archäologie in Berlin
- 1928 Aufenthalt am Deutschen Archäologischen Institut Rom und an der Bibliotheca Hertziana Rom
- 10.11.1928 Venia Legendi in Kirchengeschichte an der Universität Marburg
- 1.11.1928-31.3.1930 Privatdozentenstipendium
- 1930 Privatdozent für Kirchengeschichte und Christliche Archäologie an der Theologischen Fakultät der Universität Göttingen
- 1933 Unterzeichner des Bekenntnisses der Professoren an den deutschen Universitäten und Hochschulen zu Adolf Hitler und dem nationalsozialistischen Staat
- 1936 Annahme eines Rufes an die Universität Heidelberg als Professor für Kirchengeschichte
- 1938 Umhabilitation nach Greifswald
- ab 1945 ordentlicher Professor für Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg
- 1946 Rektor der Universität Heidelberg
Studium
1922-1926 Studium der Theologie an den Universitäten Marburg und Heidelberg
Akademische Qualifikation
- 20.11.1926 Promotion zum Dr. theol. im Fach Kirchengeschichte an der Universität Heidelberg
- 10.11.1928 Habilitation in Kirchengeschichte an der Universität Marburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte / Privatdozent / 1928-1930
- Göttingen, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte und Christliche Archäologie / Privatdozent / 1930-1936
- Heidelberg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte // 1936-1938
- Greifswald, Universität / Theologische Fakultät /// 1938-1945
- Heidelberg, Universität / Theologische Fakultät / Kirchengeschichte / ordentlicher Professor / 1945-1989
Akademische Ämter
1946 Rektor der Universität Heidelberg
Mitgliedschaften
1947 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Heidelberg
1960-1980 Präsident der Patristischen Kommission der Westdeutschen Akademien der Wissenschaft
1965 Mitglied der Akademie der Wissenschaften Göttingen
1966 Mitglied der British Academy London
1972 Mitglied der American Academy of Arts and Sciences Boston
Werke
Lebensorte
Dorpat; Riga; Heidelberg; Marburg; Berlin; Göttingen; Greifswald
Familie
Vater
Campenhausen, Balthasar Baron von, Rittergutsbesitzer
Verwandte
Campenhausen, Axel Freiherr von <Sohn>, * Göttingen 23.1.1934, Kirchenrechtler
Nachweise
Literatur
Weblinks
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Campenhausen, Hans* Erich Freiherr von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/14930_campenhausen-hans-erich-freiherr-von> (aufgerufen am 15.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/14930