Henke, Heinrich Philipp* Conrad

Henke, Heinrich Philipp* Conrad
Wirken
Werdegang
- Waisenhausschule und Gymnasium in Braunschweig
- 1772-1777 Studium der Philosophie, der Philologie und der Literaturgeschichte an der Universität Helmstedt
- ab 1773 eigene Publikationen
- 1776 Herausgeber der Zeitschrift „Ephemeri des Literariae“
- 1777 Promotion zum Dr. phil. und Habilitation, außerordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Helmstedt
- 1778 außerordentlicher Professor für Theologie an der Universität Helmstedt
- 1780 Ordinarius für Theologie
- Direktor des Theologischen Seminars
- 1786 Abt des Klosters Michaelstein und damit Vorsteher des dortigen Predigerseminars
- 1803 Abt von Königslutter
- 1804 Vizepräsident des Braunschweigischen Konsistoriums
- vor 1807 Deputierter in der Braunschweig-Wolfenbüttelischen Landschaft (Kurie der Prälaten)
- 8-9.1807 für die Kurie der Braunschweig-Wolfenbüttelischen Prälaten Mitglied in der Ständedeputation aus dem künftigen Königreich Westphalen, die in Paris und Fontainebleau über die Westphälische Constitution verhandelte
- 12.1807 zur Huldigung für König Jérôme in Kassel
- 2.6.1808-2.5.1809 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Oker-Departement; Gelehrte, Künstler und verdiente Bürger)
Funktion
- Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1809
Lebensorte
Braunschweig; Helmstedt; Michaelstein; Königslutter
Familie
Vater
Henke, Friedrich August, 1713–1756, Pfarrer in Hehlen und später an der Garnisonskirche in Braunschweig, Sohn des Johann Michael Henke, Kaufmann und Senator in Peine, und der Ilse Margarete Piper
Mutter
Kern, Johanna Dorothea Elisabeth, 1718-1784
Partner
Carpzow, Wilhelmina Benedicta, (⚭ Helmstedt 1780) 1760–1835, Tochter des Johann Benedikt Carpzov IV., GND, * Leipzig 20.5.1720, † Helmstedt 28.4.1803, Theologe und Philologe, Professor der Theologie in Helmstedt
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 11, Leipzig 1880, S. 754-756 (Theodor Kolde)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 8, Berlin 1969, S. 526 (Erich Beyreuther)
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 143 f.
- Lengemann, Parlamente in Hessen 1808–1813, Frankfurt am Main 1991, S. 174
Bildquelle
Unknown, Heinrich Philipp Konrad Henke, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Weitere Angebote in LAGIS
Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
- Allgemeine Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Digitaler Portraitindex der druckgraphischen Bildnisse der Frühen Neuzeit: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
- Personen-DB Nds. Bibliographie = Personen-Datenbank der Niedersächsischen Bibliographie: Öffnet in neuem Fenster
- Hess. Abgeordnete = Hessische Parlamentarismusgeschichte – Abgeordnete: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Henke, Heinrich Philipp* Conrad“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13859_henke-heinrich-philipp-conrad> (aufgerufen am 18.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/13859