Henke, Heinrich Philipp* Conrad

 
geboren
3.7.1752 Hehlen
gestorben
2.5.1809 Helmstedt
Beruf
Philosoph, Theologe, Abgeordneter
Titel
Dr. phil.
Konfession
evangelisch-lutherisch
GND-Explorer
115387056

Wirken

Werdegang

  • Waisenhausschule und Gymnasium in Braunschweig
  • 1772-1777 Studium der Philosophie, der Philologie und der Literaturgeschichte an der Universität Helmstedt
  • ab 1773 eigene Publikationen
  • 1776 Herausgeber der Zeitschrift „Ephemeri des Literariae“
  • 1777 Promotion zum Dr. phil. und Habilitation, außerordentlicher Professor der Philosophie an der Universität Helmstedt
  • 1778 außerordentlicher Professor für Theologie an der Universität Helmstedt
  • 1780 Ordinarius für Theologie
  • Direktor des Theologischen Seminars
  • 1786 Abt des Klosters Michaelstein und damit Vorsteher des dortigen Predigerseminars
  • 1803 Abt von Königslutter
  • 1804 Vizepräsident des Braunschweigischen Konsistoriums
  • vor 1807 Deputierter in der Braunschweig-Wolfenbüttelischen Landschaft (Kurie der Prälaten)
  • 8-9.1807 für die Kurie der Braunschweig-Wolfenbüttelischen Prälaten Mitglied in der Ständedeputation aus dem künftigen Königreich Westphalen, die in Paris und Fontainebleau über die Westphälische Constitution verhandelte
  • 12.1807 zur Huldigung für König Jérôme in Kassel
  • 2.6.1808-2.5.1809 Mitglied der Reichsstände des Königreichs Westphalen (Oker-Departement; Gelehrte, Künstler und verdiente Bürger)

Funktion

  • Westphalen, Königreich, Stände, Mitglied, 1808-1809

Lebensorte

Braunschweig; Helmstedt; Michaelstein; Königslutter

Familie

Vater

Henke, Friedrich August, 1713–1756, Pfarrer in Hehlen und später an der Garnisonskirche in Braunschweig, Sohn des Johann Michael Henke, Kaufmann und Senator in Peine, und der Ilse Margarete Piper

Mutter

Kern, Johanna Dorothea Elisabeth, 1718-1784

Partner

Carpzow, Wilhelmina Benedicta, (⚭ Helmstedt 1780) 1760–1835, Tochter des Johann Benedikt Carpzov IV., GND, * Leipzig 20.5.1720, † Helmstedt 28.4.1803, Theologe und Philologe, Professor der Theologie in Helmstedt

Nachweise

Literatur

Bildquelle

Unknown, Heinrich Philipp Konrad Henke, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Henke, Heinrich Philipp* Conrad“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13859_henke-heinrich-philipp-conrad> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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