Hamel, Johann Georg*

 
geboren
17.7.1811 Homburg vor der Höhe (heute Bad Homburg vor der Höhe)
gestorben
24.6.1872 Homburg vor der Höhe
Beruf
Strumpfwirker, Kaufmann, Journalist, Bibliothekar, Archivar, Abgeordneter
Konfession
evangelisch-lutherisch
GND-Explorer
115508686

Andere Namen

Weitere Namen

Hammel, Johann Georg

Wirken

Werdegang

  • Besuch der Volksschule
  • Lehre als Strumpfwirker in Homburg vor der Höhe
  • Strumpffabrikant in der Dorotheenstraße in Homburg
  • Leiter der Stadtbibliothek und des Stadtarchivs von Bad Homburg
  • 1834 gewählter Vorsteher für eines der fünf Homburger „Quartiere“
  • 1840 Namensänderung von „Hammel“ in „Hamel“
  • 1841 Gründer eines Lesevereins und der Stadtbibliothek in Homburg
  • 1841 Forderung nach einer Verfassung für Hessen-Homburg, 1844 erneuert
  • 1848 beteiligt an der Formulierung der Märzforderungen
  • 1849 Mitglied des Landtags der Landgrafschaft Hessen-Homburg für den Wahlbezirk Stadt Homburg, dort Mitglied des Verfassungs- und des Justizausschusses

Funktion

  • Hessen-Homburg, Landgrafschaft, Landtag, Mitglied, 1849

Werke

Lebensorte

Homburg vor der Höhe

Familie

Vater

Hammel, Jacob Christian Casimir, * Homburg vor der Höhe 20.12.1781, † durch Selbstmord im Rhein 16.6.1837, Sohn des Johann Hartmann Hammel aus Klein-Karben, Strumpffabrikant, Sattler und Bäcker, und der Maria Elisabeth* Braun

Mutter

Krag, Elisabeth Johannette, * Erbenheim 18.12.1783, † Homburg vor der Höhe 11.5.1842, Heirat Homburg vor der Höhe 10.4.1808, Tochter des Johann Heinrich Krag

Partner

Fischer, Anna Maria, * Homburg v.d.H. 21.4.1816, † Homburg v.d.H. 10.12.1868, ∞ Homburg v.d.H. 26.12.1833, Tochter des Franz Martin Fischer, Metzgermeister, und der Anna Margaretha Merle

Leben

Aus der Biografie

Hamel war auch als Journalist sowie als Chronist von Homburg vor der Höhe tätig (Chronik 1828–1849, Tagebuch aus der Revolutionszeit 1848–1850). 1834 wurde er zum Vorsteher eines der fünf Homburger „Quartiere“ gewählt. Verdienste erwarb er sich außerdem durch die Gründung eines Lesevereins (1841) und der späteren Stadtbibliothek, durch Ordnungsarbeiten im Archiv sowie durch die Sicherung von Sammlungsstücken (heute im städtischen Museum) und eines Teilnachlasses Hölderlins. (C. Rösner)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hamel, Johann Georg*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/13301_hamel-johann-georg> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/13301