Ebenau, Johann Carl* Heinrich Wilhelm

 
geboren
23.6.1800 Himmighofen
gestorben
23.6.1879 Wiesbaden
Beruf
Lehrer, Bibliotheksdirektor, Abgeordneter
Konfession
evangelisch
GND-Explorer
1192703774

Wirken

Werdegang

  • Studium der evangelischen Theologie und Philosophie
  • 1829-1843 Leitung einer Privatschule in Wiesbaden
  • 1843 Ernennung zum Schulrat
  • ab 1847 außerdem Leiter der Höheren Töchterschule in Wiesbaden
  • 1849 treibende Kraft im Wiesbadener Auswanderungsverein
  • ab 1850 Bibliothekssekretär der Nassauischen Landesbibliothek
  • 1852-1855 Direktor des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung
  • 1854 (als Nachfolger von Wilhelm Reichmann) Mitglied der Zweiten Kammer des Landtags des Herzogtums Nassau für den Wahlkreis XXIII Stadt Wiesbaden, Mandat nicht angenommen, Nachfolger: Christian Kreidel
  • bis 1857 Sekretär des Vereins für Nassauische Altertumskunde und Geschichtsforschung
  • 1867-1876 Direktor der Nassauischen Landesbibliothek
  • 1876 Versetzung in den Ruhestand

Funktion

  • Nassau, Herzogtum, 07. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1854

Lebensorte

Wiesbaden

Familie

Vater

Ebenau, Conrad Christoph, * Nastätten 15.7.1754, † Bornich 1815, Pfarrer, Sohn des Georg Carl Ebenau, Pfarrer

Mutter

Jacobi, Maria Margarethe Augustine, Heirat Sayner Hütte 4.3.1790, Tochter des Heinrich Daniel Jacobi, Bergrat und Hüttenbesitzer, und der N.N. Ziller

Partner

  • Eiffert, Sophie Marie Ernestine, (⚭ Oktober 1834) * Wiesbaden 15.12.1805, † Wiesbaden 24.11.1843
  • Steinkauler, Johanna Thekla, * Mülheim an der Ruhr 16.6.1811, † Wiesbaden 28.9.1866, Heirat 10.1846, Tochter des Johann Theodor Steinkauler, Kaufmann, und der Jacobine Hermine Catherine Zanders

Verwandte

Ebenau, August <Bruder>, * Himmighofen 21.3.1804, † Wiesbaden 15.10.1883, Pädagoge, evangelisch

Leben

Aus der Biografie

Ebenau wurde 1854 von der nassauischen Regierung zum politischen Redakteur des Nassauischen Allgemeinen Intelligenzblatts ernannt. Unstimmigkeiten hinsichtlich des Verhältnisses von Kirche und Staat führten jedoch noch im selben Jahr zu Ebenaus Entlassung und letztlich auch zum Ende des Intelligenzblatts als politischer Zeitung. (C. Rösner)

Nachweise

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ebenau, Johann Carl* Heinrich Wilhelm“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12987_ebenau-johann-carl-heinrich-wilhelm> (aufgerufen am 19.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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