Wenckenbach, Ludwig* Karl
Wirken
Werdegang
- Schule in Herborn
- 1818-1819 Lateinschule in Dillenburg
- 1819-1822 Gymnasium in Weilburg
- ab 1823 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg
- 1826 Amtsakzessist in Meudt
- 1827 Amtsakzessist in Herborn
- 1828 Amtsakzessit in Diez
- 1830 Amtsakzessist in Idstein
- 1831 Amtsakzessist in Wehen
- 1832 Amtsakzessist in Königstein im Taunus
- 1834 Amtsakzessist in Selters (Westerwald)
- 1834-1836 Amtsakzessist in Königstein im Taunus
- 1836-1838 Amtssekretär in Rennerod
- 1838-1843 Inquirent am Kriminalgericht in Dillenburg
- 1843-1844 nacheinander Amtssekretär in Hadamar, Selters (Westerwald) und Nassau an der Lahn
- 1846 Landoberschultheiß in Wehen
- 1848-28.3.1851 Mitglied der Ständeversammlung des Herzogtums Nassau für den Wahlkreis XI Idstein/Wehen (Club der Linken), Mandatsniederlegung, keine Nachwahl
- 1850 als Landoberschultheiß aus dem Dienst entlassen bei geminderter Pension
Funktion
- Nassau, Herzogtum, 06. Ständeversammlung, Mitglied (Club der Linken), 1848-1851
Lebensorte
Herborn; Dillenburg; Weilburg; Marburg; Meudt; Diez
Familie
Vater
Wenckenbach, Johann Peter, * Wetter 4.7.1774, † Herborn 14.7.1829, Sohn des Heinrich Wenckenbach, Rektor, und der Christine Philippine Kirchner
Mutter
Meerbott, Johanne Elisabethe Katharina, * Bad Nauheim 11.11.1772, † Herborn 30.3.1856, Heirat Greifenstein 13.3.1791, Tochter des Pfarrers Johann Casimir Meerbott und der Susanne Philippine Magdalena Theobald
Partner
Deul, Johannette, (⚭ vor September 1837) * Diez 28.11.1811, † Bad Ems 27.3.1872, Tochter des Daniel Deul, Kaufmann und Stadtrat, und der M. N. Birlenbach
Verwandte
Leben
Aus der Biografie
Ludwig Wenckenbach zählte in der Revolution von 1848 zu den entschiedensten Oppositionellen. Die Teilnahme am Landeskongress der nassauischen Demokraten in Idstein, seine Wahl in den dort eingerichteten Siebener-Ausschuss sowie die Unterzeichnung des Aufrufs An die Nassauer brachten ihm eine Anklage wegen Hochverrats und Majestätsbeleidigung ein. Trotz eines Freispruchs fand er keine neue Anstellung im Staatsdienst.
Nachweise
Literatur
- Rösner, Nassauische Parlamentarier, Teil 1: Der Landtag des Herzogtums Nassau 1818–1866, Wiesbaden 1997, Nr. 274
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 407
Weblinks
- https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wenckenbach
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wenckenbach, Ludwig* Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12949_wenckenbach-ludwig-karl> (aufgerufen am 18.04.2026)
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