Wenckenbach, Ludwig* Karl

 
geboren
24.9.1803 Herborn
gestorben
2.3.1854 Wiesbaden
Beruf
Jurist, Landoberschultheiß, Abgeordneter
Konfession
evangelisch
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1164471317

Wirken

Werdegang

  • Schule in Herborn
  • 1818-1819 Lateinschule in Dillenburg
  • 1819-1822 Gymnasium in Weilburg
  • ab 1823 Studium der Rechtswissenschaft an der Universität Marburg
  • 1826 Amtsakzessist in Meudt
  • 1827 Amtsakzessist in Herborn
  • 1828 Amtsakzessit in Diez
  • 1830 Amtsakzessist in Idstein
  • 1831 Amtsakzessist in Wehen
  • 1832 Amtsakzessist in Königstein im Taunus
  • 1834 Amtsakzessist in Selters (Westerwald)
  • 1834-1836 Amtsakzessist in Königstein im Taunus
  • 1836-1838 Amtssekretär in Rennerod
  • 1838-1843 Inquirent am Kriminalgericht in Dillenburg
  • 1843-1844 nacheinander Amtssekretär in Hadamar, Selters (Westerwald) und Nassau an der Lahn
  • 1846 Landoberschultheiß in Wehen
  • 1848-28.3.1851 Mitglied der Ständeversammlung des Herzogtums Nassau für den Wahlkreis XI Idstein/Wehen (Club der Linken), Mandatsniederlegung, keine Nachwahl
  • 1850 als Landoberschultheiß aus dem Dienst entlassen bei geminderter Pension

Funktion

  • Nassau, Herzogtum, 06. Ständeversammlung, Mitglied (Club der Linken), 1848-1851

Lebensorte

Herborn; Dillenburg; Weilburg; Marburg; Meudt; Diez

Familie

Vater

Wenckenbach, Johann Peter, * Wetter 4.7.1774, † Herborn 14.7.1829, Sohn des Heinrich Wenckenbach, Rektor, und der Christine Philippine Kirchner

Mutter

Meerbott, Johanne Elisabethe Katharina, * Bad Nauheim 11.11.1772, † Herborn 30.3.1856, Heirat Greifenstein 13.3.1791, Tochter des Pfarrers Johann Casimir Meerbott und der Susanne Philippine Magdalena Theobald

Partner

Deul, Johannette, (⚭ vor September 1837) * Diez 28.11.1811, † Bad Ems 27.3.1872, Tochter des Daniel Deul, Kaufmann und Stadtrat, und der M. N. Birlenbach

Verwandte

Wenckenbach, Ernst* Christian <Bruder>, 1811-1876, Jurist, Kaufmann, Abgeordneter

Leben

Aus der Biografie

Ludwig Wenckenbach zählte in der Revolution von 1848 zu den entschiedensten Oppositionellen. Die Teilnahme am Landeskongress der nassauischen Demokraten in Idstein, seine Wahl in den dort eingerichteten Siebener-Ausschuss sowie die Unterzeichnung des Aufrufs An die Nassauer brachten ihm eine Anklage wegen Hochverrats und Majestätsbeleidigung ein. Trotz eines Freispruchs fand er keine neue Anstellung im Staatsdienst.

Nachweise

Literatur

Weblinks

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Ludwig_Wenckenbach

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Wenckenbach, Ludwig* Karl“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12949_wenckenbach-ludwig-karl> (aufgerufen am 18.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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