Sponagel, Johann
geboren
17.7.1786 Westhofen gestorben
7.10.1851 Westhofen Beruf
Gutsbesitzer, Abgeordneter Konfession
evangelisch GND-Explorer
1284463176Andere Namen
Weitere Namen
Sponnagel, Johann
Sponnagel, Johannes
Wirken
Werdegang
- Teilnehmer am Hambacher Fest, der „bekannte exaltiert liberale Sponnagel“
- 1833 Aufpflanzen eines Freiheitsbaums in Westhofen, Verfasser von Anregungen und Beschwerden an die Großherzogliche Ständekammer, führte eine Korrespondenz und publizierte unter anderem in der Neuen Zeit und im Mainzer „Demokraten“
- Beigeordneter von Westhofen
- 1848 Mitglied des rheinhessischen Bezirksrats
- 11.9.-27.9.1850 im 13. Landtag als Abgeordneter der Zweiten Kammer der Landstände des Großherzogtums Hessen in Darmstadt für den Wahlbezirk Rheinhessen 9 Westhofen/Pfeddersheim
- Sommer 1851 Verbüßung einer dreimonatigen Gefängnisstrafe wegen Mahnung an die Steuererheber, ihrer Tätigkeit streng nach den gesetzlichen Vorschriften nachzugehen
- Gutsbesitzer in Westhofen, Seegasse
Funktion
- Hessen, Großherzogtum, 13. Landtag, 2. Kammer, Mitglied, 1850
Lebensorte
Westhofen
Familie
Vater
Sponnagel, Christian, 1756-1797, Bäckermeister und Handelsmann, Kirchenverwandter in Westhofen
Mutter
Weißheimer, Maria Magdalena, 1765-1794
Partner
Pauli, Marie Luise*, * Hamburg Juli 1787, † Westhofen 10.5.1835, Bechtheim 26.2.1808, Tochter des Philipp Bernhard Pauli, Konsistorialpräsident, und der Maria Keefmann, Schwester des Heinrich Pauli, Pfarrer in Osthofen
Verwandte
- Sponnagel, Karl <Sohn>, 1809-1840, Studium in Gießen 1830
- Sponnagel, Katharina Margaretha <Tochter>, 1812-1831
- Sponnagel, Henriette <Tochter>, 1815-1833
- Sponnagel, Julius Friedrich August <Sohn>, 1817-1835
- Sponnagel, Georg Heinrich <Sohn>, 1819-1873, Gutsbesitzer in Westhofen, Seegasse
- Sponnagel, Eduard <Sohn>, 1823-1829
Nachweise
Quellen
- Freundliche Hinweise von Martin Grünewald
- Gemeindearchiv Westhofen
- Institut für Personengeschichte, Akten Personen u. Familien, Sponnagel (Forschungen von Karl Heinz Armknecht nach der Kartei Huebner von Westhofen)
Literatur
- Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 2008, Nr. 851
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 365
- Ruppel/Groß, Hessische Abgeordnete 1820–1933, Darmstadt 1980, S. 244
- Manfred H. W. Köhler, „So sehr ich die Demokratie liebe, so satt bin ich die Demokraten“. Briefe des Wormser Achtundvierzigers Ferdinand von Loehr aus der Schweiz und Frankreich von Juli bis Oktober 1849 mit Skizzen seines Lebensweges und seiner politischen Anschauungen, 2001 S. 237-238
- Julius Johannes Grünewald u. Heinrich Stroh, Chronik des Marktfleckens Westhofen. Beiträge zur Geschichte der Gemeinde Westhofen, Gemeinde Westhofen 1974, S. 186-188, 194-196, 207-210
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
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Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Sponagel, Johann“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12696_sponagel-johann> (aufgerufen am 14.04.2026)
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