Löw von und zu Steinfurth, Karl Friedrich Ludwig* Freiherr
Wirken
Werdegang
- Besuch des Gymnasiums in Weilburg
- ab 1820 Studium der Natur- und Rechtswissenschaften an den Universitäten Göttingen und Heidelberg
- Promotion zum Dr. jur. an der Universität Heidelberg
- Privatdozent
- 1833-1840 Professor für Rechtswissenschaften an der Universität Zürich
- 1840 Hofgerichtsrat in Dillenburg, später in Usingen
- 1841 Ernennung zum Kammerherrn
- 1846 Schulreferent bei der nassauischen Landesregierung
- 1848 Vorsitzender des Kultursenats
- 1849 Hofgerichtsrat am Hofgericht Usingen
- 1849-1859 Hofgerichtsrat am Hof- und Appellationsgericht Wiesbaden
- 1852 Mitglied der Ersten Kammer des Landtags des Herzogtums Nassau als Vertreter des Erzherzogs Stephan von Österreich
- ab 1859 Direktor des Hof- und Appellationsgerichts Wiesbaden
- 1861 am Oberappellationsgericht
- 1862-1866 Mitglied des Staatsrates
- 1864-1866 Präsident des Oberappellationsgerichts
- 1867 Versetzung in den Ruhestand
Funktion
- Nassau, Herzogtum, 07. Landtag, 1. Kammer, Mitglied, 1852
Werke
Lebensorte
Weilburg; Göttingen; Heidelberg; Zürich
Familie
Vater
Löw von und zu Steinfurth, Friedrich Philipp* Freiherr, * Staden 26.1.1755, † Weilburg 12.10.1841, Oberzeugmeister, Oberjägermeister, Staatsrat, Sohn des Johann Friedrich Ferdinand Löw von und zu Steinfurth, Königlich Großbritannischer und kurhannoverscher Kammerherr, und der Sophie Marie Margarethe Freiin Diede zum Fürstenstein
Mutter
Canstein, Dorothea Wilhelmine Freiin von, * Kassel 20.3.1760, † Weilburg 2.3.1825, Heirat Kirchheimbolanden 20.10.1791, Tochter des Raban Ludolf Freiherr von Canstein, hessen-kasselischer Oberhof-Falkenier und Kammerherr, und der Marie Wilhelmine Freiin von Danckelmann
Partner
Roux, Emilie, * Jena 11.10.1808, † Wiesbaden 19.12.1872, Heirat Heidelberg 24.4.1832, Tochter des Jacob Wilhelm Christian Roux, Dr. phil. h.c., Maler und Universitätsprofessor für Kunstlehre und der Pauline Heyligenstädt
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 19, Leipzig 1884, S. 295 f. (Teichmann)
- Rösner, Nassauische Parlamentarier, Teil 1: Der Landtag des Herzogtums Nassau 1818–1866, Wiesbaden 1997, Nr. 149
- Lengemann, MdL Hessen 1808–1996. Biographischer Index, Marburg 1996, S. 246
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 473, Nr. 2622
Siehe auch
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Quellen und Materialien
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Löw von und zu Steinfurth, Karl Friedrich Ludwig* Freiherr“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/12555_loew-von-und-zu-steinfurth-karl-friedrich-ludwig-freiherr> (aufgerufen am 21.04.2026)
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