Göttig, Willy Werner
Andere Namen
Geburtsname
Göttig, Wilhelm Werner Karl Ludwig
Wirken
Werdegang
- 1911 Abitur in Gießen
- 1911-1915 Studium der Neuen Philosophie, Musik- und Theaterwissenschaft an den Universitäten Gießen, Oxford, London, Paris und Frankfurt am Main
- 1915 Staatsexamen in Gießen
- 1915/16 an der ersten Freilichtbühne Deutschlands im Schiffenbergerwald als Künstlerischer Leiter, Regisseur und Schauspieler aktiv
- Kriegsdienst
- ab 1919 Stationen als Journalist beim „Darmstädter Tageblatt“, dem „Berliner Börsenkurier“, beim „Offenbacher Abendblatt“ und der „Offenbacher Zeitung“
- Chefredakteur der „Deutschen Kunstschau“
- Herausgeber der „Frankfurter Theaterkorrespondenz“
- zusätzlich Referendar in Rüsselsheim
- ab 1926 Studienrat für Deutsch, Französisch, Englisch und Musik in Offenbach
- 1933 als Mitarbeiter des sozialdemokratischen „Offenbacher Abendblatts“ wegen „politischer Unzuverlässigkeit“ von den Nationalsozialisten mit Berufs- und Schreibverbot belegt
- Vertreter für Militärformulare in Mainz
- Kriegsdienst
- ab 1948 Musikkritiker der „Frankfurter Abendpost“
- 1949 Verfasser des Librettos zur Operette „Walzerzauber“
- 1955 Verfasser des Librettos zur Revue-Operette „Wir reisen um die Welt“
- 1960 Drehbuchautor des Spielfilms „Astoria“
- 1963 Autor der Operette „Heiße Diamanten“
- ab 1964 Musikkritiker bei der „Abendpost/Nachtausgabe“
Lebensorte
Gießen; Oxford; London; Paris; Frankfurt am Main
Familie
Vater
Göttig, Eugen, * Bonn 6.8.1863, Kaufmann, Sohn des Ernst Göttig, Kaufmann, und der Charlotte Crabb
Mutter
Momberger, Anna Johanna Louise, * Darmstadt 2.8.1864, Heirat Darmstadt 30.7.1887, Tochter des Ludwig Momberger, Spenglermeister, und der Antoinette Wiener
Partner
Kramer, Frieda, (⚭ Gießen 17.6.1916) * Gonsenheim (Kreis Mainz) 20.12.1897, † Frankfurt am Main 6.11.1951, Tochter des Otto Carl Kramer, Ober-Postassistent, und der Anna Krailing
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 901 Nr. 147 (Darmstadt, Geburtsnebenregister, 1891, Nr. 619)
- HStAM Bestand 901 Nr. 184 (Darmstadt, Heiratsnebenregister, 1887, Nr. 186)
- HStAM Bestand 905 Nr. 366 (Gießen, Heiratsnebenregister, 1916, Nr. 58)
Literatur
- Frankfurter Biographie, Bd. 1, Frankfurt am Main 1994, S. 268 (Sabine Hock)
Siehe auch
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Göttig, Willy Werner“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/1207_goettig-willy-werner> (aufgerufen am 17.04.2026)
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