Dittmar, Johann Wilhelm Anton*

 
geboren
19.12.1760 Beedenkirchen
gestorben
23.4.1812 Beerfelden
Beruf
Theologe, Pfarrer, Lehrer, Oberpfarrer
Konfession
evangelisch

Wirken

Werdegang

  • seine Paten waren Johann Andreas Kayser, Pfarrer zu Bickenbach, Anton Rautenbusch, Darmstädtischer Wildbereiter
  • 16.10.1779 Immatrikulation in Gießen, „geb. und Aufenthalt zu Neunkirchen im Darmstädtischen“
  • trägt sich ca. 1781 in das Stammbuch von K. H. Merck ein (Blatt fehlt)
  • 17.2.1787 in Biebesheim durch Metropolitan Job ordiniert
  • 1787 Pfarrer und Lehrer in Biebesheim
  • 1811 Oberpfarrer in Beerfelden (Kanzeltausch vermutlich wegen seiner Scheidung mit dem Beerfeldener Pfarrer Bartenstein)
  • soll ein guter Prediger gewesen sein

Lebensorte

Gießen; Biebesheim; Beerfelden

Familie

Vater

Dittmar, Johann Philipp, 1727–1781, Pfarrer in Beedenkirchen

Mutter

Rautenbusch, Katharina Dorothea, 1736–1819

Partner

  • Kleinschmidt, Johannetta Philippina, (⚭ Biebesheim 20.6.1797) * Darmstadt 21.4.1778, † Darmstadt 29.5.1838, geschieden, Tochter des N.N. Kleinschmidt, Kammerrat in Darmstadt
  • Gräßer, Susanne Margarethe, (⚭ Beerfelden 3.4.1811) * 10.1.1777, † Darmstadt 6.12.1820, Tochter des Peter Gräßer, Schlossermeister in Darmstadt

Leben

Aus der Biografie

Beschreibung der Ordination am 17. Februar 1787 durch den Superintendenten Johann Friedrich Daniel Olff. Man habe erst um 11 Uhr zur Kirche gehen können, weil der Inspector Job und der Amts-Assessor Elwert von Dornheim, obgleich sie schon um 5 Uhr aufgebrochen seien, mehrfach im Dreck stecken geblieben seien und so spät erst angekommen seien.1.
Im Kirchenbuch Biebesheim (1766–1807) heißt es über seine erste Ehe: „Des ehemaligen Pfarrers Dittmar zu Neunkirchen hinterlassener Sohn wurde, nachdem er 3 Jahre und etl. Monate in Darmstadt informiert, hierher befördert und 1787 Dom. Sexagesimae durch Herrn Consistorialrath Job ordiniert und seinen Zuhörern als ordentl. Lehrer vorgestellt“.

Nachweise

Fußnoten

  1. Wilhelm Diehl, Kleine Mitteilungen 254: Schlechte Wege, in: Hessische Chronik 22 (1935), S. 46 f.

Quellen

Literatur

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Dittmar, Johann Wilhelm Anton*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/11913_dittmar-johann-wilhelm-anton> (aufgerufen am 12.04.2026)

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