Brackmann, Albert* Louis Theodor Johann Karl Ferdinand
Wirken
Werdegang
- bis 1878 Besuch der Vorschule des Lyzeums II in Hannover, dann 1½ Jahre Privatschule zu Lauterbach am Harz
- 1880-1889 Besuch des Gymnasiums in Göttingen, dort Ostern 1889 Reifeprüfung
- 1889-1896 Studium der Theologie, insbesondere Kirchengeschichte, Geschichte, Kunstgeschichte, Nationalökonomie, Philosophie und Deutsch an den Universitäten Tübingen, Leipzig und Göttingen
- während des Studiums Mitglied des Studenten-Gesangsvereins der Georgia Augusta (heute StMV Blaue Sänger Göttingen)
- Ostern 1893 1. Theologisches Staatsexamen in Hannover
- Hauslehrer beim Baron von Alten in Hemmingen
- 1894 Kursus am Volksschullehrer-Seminar in Hannover
- 1895 2. Theologisches Staatsexamen
- 9.5.1896 Philologisches Staatsexamen
- 1.10.1896-1.10.1898 Seminar- und Probejahr am Gymnasium in Göttingen
- 2.12.1898 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Göttingen
- 1.10.1898-1.10.1900 Mitarbeiter an den Monumenta Germaniae Historica
- 1.4.1901-1.4.1902 Wissenschaftlicher Hilfslehrer am Luisenstädtischen Gymnasium in Berlin
- 1.4.1902-1.4.1905 Oberlehrer am Realgymnasium I in Hannover
- 1.4.1905-1.10.1912 Oberlehrer am Gymnasium Philippinum in Marburg
- seit Frühjahr 1907 dauernd beurlaubt
- 1.6.1905 außeretatmäßiger außerordentlicher Professor für historische Hilfswissenschaften einschließlich historischer Geographie an der Universität Marburg; Leiter des Seminars für historische Hilfswissenschaften
- 16.3.1913 etatmäßiges Extraordinariat
- 2.10.1913 Ernennung zum ordentlichen Professor der Geschichte und der historischen Hilfswissenschaften an der Universität Königsberg
- ab 1.4.1920 Versetzung nach Marburg als ordentlicher Professor der Mittleren und Neueren Geschichte und Direktor des Historischen Seminars
- ab 1.10.1922 ordentlicher Professor für Geschichte in Berlin
- 1925-1945 Honorarprofessor an der Universität Berlin
- 1929-1936 Generaldirektor der Preußischen Staatsarchive
- 5.1930 erster Leiter des Instituts für Archivwissenschaft und geschichtswissenschaftliche Fortbildung in Berlin-Dahlem
- 1934 Wahl zum ordentlichen Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen, 1945 ausgeschieden
- 1935-1936 kommissarischer Leiter des Reicharchivs
- Mitglied der Gelehrtengesellschaft von Göttingen sowie der Bayerischen, Deutschen und Preußischen Akademie
- Mitherausgeber der Historischen Zeitschrift
- 1936 Ruhestand
Studium
1889-1896 Studium der Theologie, insbesondere Kirchengeschichte, Geschichte, Kunstgeschichte, Nationalökonomie, Philosophie und Deutsch an den Universitäten Tübingen, Leipzig und Göttingen
Akademische Qualifikation
- 2.12.1898 Promotion zum Dr. phil. in Göttingen
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Historische Hilfswissenschaften einschließlich Historischer Geographie / außeretatmäßiger außerordentlicher Professor / 1905-1913
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Historische Hilfswissenschaften einschließlich Historischer Geographie /etatmäßiger außerordentlicher Professor / 1913
- Königsberg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und Historische Hilfswissenschaften / ordentlicher Professor / 1913-1920
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mittlere und Neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 1920-1922
- Berlin, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte / ordentlicher Professor / 1922-1925
- Berlin, Universität / / / Honorarprofessor / 1925-1945
Mitgliedschaften
Mitglied der Gelehrtengesellschaft von Göttingen
Mitglied der Bayerischen, Deutschen und Preußischen Akademie
seit 1926 Mitglied im Deutschen Ostmarkenverein
1934 Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen
Lebensorte
Göttingen; Berlin; Hannover; Marburg; Königsberg (Preußen); Tübingen; Leipzig; Hemmingen
Familie
Vater
Brackmann, Albert, 1835–1878, Oberlehrer in Hannover, Sohn des Johann David Brackmann, Superintendent in Dungelbeck, und der Louise Fabricius
Mutter
Mirow, Wilhelmine, 1848-1933, Tochter des Theodor Mirow, Fabrikant in Hannover und der Wilhelmine Georgine, Tochter des Johann Heinrich Egestorff, Industrieller in Hannover-Linden
Partner
Jaehnigen, Irmgard, Tochter des Carl Jaehnigen, Präsident der Oberzolldirektion Hannover
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 2, Berlin 1955, S. 504 f. (Hans Goetting)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 923.
- Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, Marburg 1979, S. 474 f.
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brackmann, Albert* Louis Theodor Johann Karl Ferdinand“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/11663_brackmann-albert-louis-theodor-johann-karl-ferdinand> (aufgerufen am 18.04.2026)
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