Brandi, Karl* Maria Prosper Laurenz

Brandi, Karl* Maria Prosper Laurenz
Wirken
Werdegang
- Schulzeit am Gymnasium Carolinum in Osnabrück
- ab 1886 Studium der Geschichte und Geographie in München
- nach einjährigem Militärdienst Fortsetzung des Studiums in Straßburg
- 13.10.1890 Promotion zum Dr. phil. in Straßburg
- 1890-1891 (1893) Mitarbeiter bei der Badischen Historischen Kommission
- 1891-1895 bei der Historischen Kommission der Akademie der Wissenschaften in München, Abteilung Wittelsbachische Korrespondenzen
- 27.7.1895 Habilitation in Göttingen für mittlere und neuere Geschichte und historische Hilfswissenschaften
- 14.10.1897 außerordentlicher Professor der Geschichte an der Universität Marburg und Leiter des Seminars für historische Hilfswissenschaften
- Herbst 1898 Direktor des Seminars für historische Hilfswissenschaften
- 14.4.1902 ordentlicher Professor für mittlere und neuere Geschichte und Mitdirektor des Seminars für mittlere und neuere Geschichte an der Universität Göttingen
- 1908 Mitdirektor des diplomatischen Apparats in Göttingen
- 30.4.1910 Gründer der Historischen Kommission für Hannover, Braunschweig, Oldenburg, Schaumburg-Lippe und Bremen
- bis 1938 Vorsitzender der Historischen Kommission für Niedersachsen
- 18.7.1910 Ordinarius für mittlere und neuere Geschichte
- Herbst 1914-Ende November 1918 Kriegsteilnehmer im Frontdienst
- 3.7.1916 Geheimer Regierungsrat
- 1919-1920 Rektor der Universität Göttingen
- Februar 1931 Mitveranstalter und Hauptredner einer Ostmarkenhochschulwoche in Göttingen, der ersten an einer deutschen Universität
- 1932 Mitveranstalter des Deutschen Historikertages mit thematischem Schwerpunkt Probleme des deutschen Ostens
- Mitglied der 1926 gegründeten Comité International des Sciences Historiques; Vizepräsident ab 1933
- 1936 Emeritierung, aber weiterhin in der akademischen Lehre tätig
- nach Kriegsausbruch bis 1945 vertretungsweise Lehrtätigkeit an der Universität Göttingen
- ordentliches Mitglied der Akademie Göttingen, korrespondierendes Mitglied der Akademien Berlin, München, Budapest, Kopenhagen, Ehrenmitglied der Wiener Akademie und Ehrendoktor der Universität Cambridge
Studium
ab 1886 Studium der Geschichte und Geographie in München und Straßburg
Akademische Qualifikation
- 13.10.1890 Promotion zum Dr. phil. in Straßburg
- 27.7.1895 Habilitation in Göttingen für mittlere und neuere Geschichte und historische Hilfswissenschaften
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Geschichte und historische Hilfswissenschaften / außerordentlicher Professor / 14.10.1897
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / mittlere und neuere Geschichte / ordentlicher Professor / 14.4.1902-1936; vertretungsweise tätig bis 1945
Akademische Ämter
1919-1920 Rektor der Universität Göttingen
Lebensorte
Osnabrück; München; Straßburg; Berlin; Göttingen; Marburg
Familie
Vater
Brandi, Theodor Hermann, GND, 1837–1914, Dr. phil. h.c., Lehrer, 1872 Leiter der Schulaufsicht im katholischen Konsistorium in Osnabrück, 1891 Geheimer und Vortragender Rat im Ministerium der Geistlichen-, Unterrichts- und Medizinalangelegenheiten in Berlin, Sohn des Johann Laurenz Brandi, Kaufmann in Osnabrück, und der Kaufmanns-Tochter Agnes Rohmann
Partner
Regelsberger, Hedwig, 1876-1934, Heirat 1898, Tochter des Ferdinand Regelsberger, 1831–1911, Professor und Geheimer Justizrat, und der Anna Wislicenius
Verwandte
Brandi, Dietrich <Sohn>, Architekt
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 2, Berlin 1955, S. 523 (Sabine Krüger)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 921
Bildquelle
AnonymousUnknown author, Brandi-karl-in-trommsdorff-paul-der-lehrkoerper-der-TH-hannover-1831-1931-hannover-1931-s123, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
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Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Brandi, Karl* Maria Prosper Laurenz“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/11661_brandi-karl-maria-prosper-laurenz> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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