Köster, Albert* Johannes

Köster, Albert* Johannes
Wirken
Werdegang
- Besuch des Johanneums in Hamburg
- 1882 Abitur
- 1882-1887 Studium der Rechtswissenschaften, der Neueren Philologie und der Geschichte in Tübingen und Leipzig
- Studium der Philologie und Literaturgeschichte in Berlin
- 1.9.1887 Promotion zum Dr. phil. in Leipzig
- ab 1887 Privatgelehrter in Hamburg
- seit 1888 Studium der Germanistik
- 27.4.1892 etatmäßiger außerordentlicher Professor für neuere deutsche Sprache und deutsche Literaturgeschichte an der Universität Marburg
- Herbst 1893 Mitdirektor des germanistischen Seminars
- 30.8.1898 zum 1.4.1899 ordentlicher Professor für neuere deutsche Sprache und Literatur an der Universität Leipzig
- Direktor des Deutschen Seminars zusammen mit Eduard Sievers
- 1908 Mitglied des Kuratoriums des Goethe-Nationalmuseums in Weimar
- Königlich-Sächsischer Hofrat
- 1915 Rektor der Universität Leipzig
- 1924 Suizid
Studium
1882-1887 Studium der Rechtswissenschaften, der Neueren Philologie und der Geschichte in Tübingen und Leipzig
Studium der Philologie und Literaturgeschichte in Berlin
seit 1888 Studium der Germanistik
Akademische Qualifikation
- 1.9.1887 Promotion zum Dr. phil. in Leipzig
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / neuere deutsche Sprache und deutsche Literaturgeschichte / außerordentlicher Professor / 1892-1899
- Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät / neuere deutsche Sprache und Literatur / ordentlicher Professor / 1899-1924
Akademische Ämter
1911-1912 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Leipzig
1914-1915 Rektor der Universität Leipzig
Mitgliedschaften
1904-1919 Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Königlich-Sächsischen Gesellschaft der Wissenschaften zu Leipzig
1919-1924 Ordentliches Mitglied der Philologisch-Historischen Klasse der Sächsischen Akademie der Wissenschaften zu Leipzig
Lebensorte
Hamburg; Tübingen; Leipzig; Berlin; Marburg
Familie
Vater
Köster, Heinrich Mattias, GND, 1829–1901, Weingroßhändler in Hamburg, Sohn des Johann Köster in Wilhelmsburg und der Magdalene Margaretha Schröder
Mutter
Jebens, Mathilde, 1839-1907, Tochter des Carl Ludwig Jebens, GND, 1803–1880, Weingroßhändler in Hamburg und der Johanna Friederike Meyer
Partner
Jebens, Laura, 1876-1940, Heirat 1894, Cousine, Tochter des Curt Christian Jebens, Hofapotheker in Baden-Baden, und der Laura Nickhorn
Verwandte
- Köster, Wolfgang Friedrich <Sohn>, * Marburg 5.4.1895
- Köster, Ottheinrich <Sohn>, * 1897, Dr. med., Leiter der Privat-Frauenklinik Würzburg
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5577 (Marburg, Geburtsnebenregister, 1895, Nr. 191)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 12, Berlin 1980, S. 403-405 (Joachim Müller)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 904
Weblinks
Bildquelle
Unbekannt, AlbertKöster, als gemeinfrei gekennzeichnet
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Köster, Albert* Johannes“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/11251_koester-albert-johannes> (aufgerufen am 20.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/11251