Goebel, Karl* Immanuel Eberhard Ritter von

Goebel, Karl* Immanuel Eberhard Ritter von
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Goebel, Karl Eberhard
Goebel, Karl Eberhardt%von
Goebel, Carl
Goebel, Carolus
Goebel, Karl I.%von
Goebel, Karl* Immanuel Eberhard%von
Wirken
Werdegang
- früher Tod des Vaters
- Schulbesuch in Korntal und Blaubeuren mit dem Ziel, Geistlicher zu werden
- ab 1873 Studium der Theologie und Philosophie sowie der Botanik an der Universität Tübingen
- 1876 Wechsel nach Straßburg
- 20.2.1877 Promotion zum Dr.phil. in Straßburg
- 1.10.1878-30.4.1881 Assistent am Botanischen Institut der Universität Würzburg
- 21.3.1880 Habilitation in Würzburg für Botanik
- 1.5.1881-24.7.1881 Assistent am botanischen Institut der Universität Leipzig, Privatdozent daselbst
- 25.7.1881 außerordentlicher Professor in Straßburg
- 24.2.1882 außerordentlicher und 20.2.1883 ordentlicher Professor an der Universität Rostock
- 1884 Gründung des Botanischen Gartens und eines botanischen Instituts in Rostock
- 1885-1886 Reise nach Indien, Ceylon, Java
- 20.12.1886-15.9.1891 ordentlicher Professor der Botanik und Pharmakognosie sowie Direktor des Botanischen Gartens und des botanischen und pharmakognostischen Instituts der Universität Marburg
- 1890-1891 in Venezuela und Britisch-Guayana
- 2.9. zum 1.10.1891 bis 1931 ordentlicher Professor der Botanik, Konservator des Königlichen Botanischen Gartens und des pflanzenphysiologischen Instituts des Staates an der Universität München
- 1892 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
- 1898-1899 in Australien und Neuseeland
- 1905 in Nordamerika
- 21.10.1907 Königlich Bayrischer Geheimer Hofrat
- 1909 Ritter von Goebel; Erhebung in den Adelsstand durch den bayrischen König
- Ehrendoktor of science der Universität Cambridge und ès sciences naturelles der Universität Genf
- Dr. jur. utr. h.c. der Universität St.Andrews und Ehrendoktor der Universität Dublin
- 1913 Reise nach Brasilien
- 1914 Gründung des neuen Botanischen Gartens in Nymphenburg, erster Direktor
- 1916/17 Rektor der Universität München
- auch Dozent an der Technischen Hochschule in München
- gilt als einer der Begründer der experimentellen Richtung in der Morphologie der Pflanzen
- seit 1889 Herausgeber der Zeitschrift „Flora“
- 1931 Verleihung der Linné-Medaille der Linnean Society of London
Studium
ab 1873 Studium der Theologie und Philosophie sowie der Botanik an der Universität Tübingen
1876 Wechsel nach Straßburg
Akademische Qualifikation
- 20.2.1877 Promotion zum Dr.phil. in Straßburg
- 21.3.1880 Habilitation in Würzburg für Botanik
Akademische Vita
- Leipzig, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / Privatdozent / 1.5.1881-24.7.1881
- Straßburg, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / außerordentlicher Professor / 25.7.1881 bis 1882
- Rostock, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / außerordentlicher Professor / 24.2.1882
- Rostock, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / ordentlicher Professor / 20.2.1883
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik und Pharmakognosie / ordentlicher Professor / 20.12.1886-15.9.1891
- München, Universität / Philosophische Fakultät / Botanik / ordentlicher Professor /
- 2.9. zum 1.10.1891 bis 1931
Akademische Ämter
1916/17 Rektor der Universität München
Mitgliedschaften
1892 ordentliches Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften
seit 1900 Mitglied der Königlichen Physiographischen Gesellschaft in Lund
seit 1912 Mitglied der Königlichen Gesellschaft der Wissenschaften in Uppsala
seit 1913 korrespondierendes Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschaften
seit 1914 auswärtiges Mitglied der Accademia Nazionale dei Lincei in Rom
seit 1917 Mitglied der Königlich Schwedischen Akademie der Wissenschaften
seit 1924 korrespondierendes Mitglied der Russischen Akademie der Wissenschaften
Lebensorte
Korntal; Blaubeuren; Tübingen; Straßburg; Würzburg; Leipzig; Rostock; Marburg; München
Familie
Vater
Goebel, Michael, 1822–1860, Maschinenfabrikbesitzer, Sohn des Jakob Michael Goebel, Tuchmacher und Stadtrat in Reutlingen, und der Anna Magdalena Kolberger
Mutter
Bruckmann, Luise Auguste, 1828–1876, Tochter des Ludwig Heinrich Bruckmann, 1785–1833, Hammerwerkbesitzer in Eisenlautern und der Christine Eberhardine Regine Hommel
Partner
Papellier, Charlotte, 1866–1955, Heirat Bayreuth 1894, Tochter des August Papellier, 1834–1894, aus Hugenottenfamilie, Dr. jur., Bürgermeister von Erlangen, Landtags- und Reichstagsabgeordneter, und der Mathilde von Staudt
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 6, Berlin 1964, S. 504 f. (Martin Müllerott)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 897
Bildquelle
Gebruder Lützel (active in München), Karl Eberhardt Goebel, c. 1898 - Accademia delle Scienze di Torino 0151 B, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Professorenkatalog der Universität Rostock: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Goebel, Karl* Immanuel Eberhard Ritter von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10918_goebel-karl-immanuel-eberhard-ritter-von> (aufgerufen am 13.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10918