Schenck, Friedrich Rudolf*

Schenck, Friedrich Rudolf*
Andere Namen
Weitere Namen
Schenck, Fridericus Rudolfus
Wirken
Werdegang
- Besuch des Realgymnasiums in Halle an der Saale
- Studium der Mathematik und Naturwissenschaften an der Universität Halle an der Saale
- 1893-1897 Assistent am chemischen Institut der Universität Halle an der Saale
- 1895 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Halle an der Saale
- 1.5.1897 Habilitation an der Universität Marburg für Chemie mit einer Arbeit aus dem Grenzgebiet zwischen anorganischer und physikalischer Chemie
- 1.4.1899 bis Ende Sommersemester 1906 Abteilungsvorsteher am Chemischen Institut der Universität Marburg
- 27.5. zum 1.8.1906 Berufung als ordentlicher Professor für physikalische Chemie an dieTechnische Hochschule in Aachen
- Gründung des Instituts für theoretische Hüttenkunde und physikalische Chemie
- 1910 Ruf auf den Lehrstuhl für physikalische Chemie an die Technische Hochschule Breslau
- seit 1.7.1911 zugleich ordentlicher Honorarprofessor an der Universität Breslau
- 1914 Geheimer Regierungsrat
- 1915 Sachverständiger für chemische Fragen bei der Feldzeugmeisterei und der Inspektion der Technischen Institute der Artillerie in Berlin
- 7.9.1915 für das Wintersemester mit der Verwaltung der ordentlichen Professur für Chemie und mit der Direktion des chemischen Instituts in Münster beauftragt
- 16.2.1916 bis 1935 ordentlicher Professor der Chemie und Direktor des Chemischen Instituts der Universität Münster
- während des Ersten Weltkriegs Leitung des Ausschusses für Metallgewinnung und Metallbearbeitung der Kaiser-Wilhelm-Stiftung für Kriegstechnische Wissenschaft
- 1920 Gründer und bis 1925 Vorsteher des Verbands Deutscher Hochschulen
- 1920-1934 Mitwirkung im Hauptausschuss der Notgemeinschaft der Deutschen Wissenschaft
- 1925-1935 Leitung von deren Arbeitsausschuss für die Förderung der Metallforschung
- Spezialist auf dem Gebiet der theoretischen Eisenhüttenkunde
- nach der Emeritierung Tätigkeit im Staatlichen Forschungsinstitut für Metallchemie in Marburg bis zu dessen Schließung 1952
Studium
Studium der Mathematik und Naturwissenschaften in Halle
Akademische Qualifikation
- 1895 Promotion zum Dr.phil in Halle
- 1.5.1897 Habilitation in Marburg für Chemie
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / Privatdozent / 1897-1906
- Aachen, Technische Hochschule / / Physikalische Chemie / Professor / 1906-1910
- Breslau, Technische Hochschule / / Chemie / etatmäßiger Professor / 1910-1915
- Breslau, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / ordentlicher Professor / 1911-1915
- Münster, Universität / Philosophische Fakultät / Chemie / ordentlicher Professor / 1916-1935
Akademische Ämter
1910 bis 1914 Rektor der Technischen Hochschule Breslau
1929 Rektor der Universität Münster
Mitgliedschaften
1933 Mitglied der Leopoldina
Lebensorte
Halle an der Saale; Marburg; Aachen; Breslau; Berlin; Münster (Westfalen)
Familie
Vater
Schenck, Carl August Hermann*, um 1828–1912, Landschafts- und Porträtmaler, Universitätszeichenlehrer in Halle, Professor
Mutter
Graichen, Clara, Tochter des N.N. Graichen, Rechtsanwalt in Leipzig
Partner
Scheffer, Anna Louise Helene*, (⚭ Marburg 8.8.1899) * Boppard 21.8.1876, † ≤ 1973, Tochter des Reinhard Vollrad Scheffer, Erster Geistlicher an der Reformierten und Universitätskirche in Marburg, und der Anna Gertrude von Gehren
Verwandte
Schenck, Hermann <Sohn>, * Marburg 11.6.1900, † 28.10.1991 in Eschweiler, Hochschullehrer und Direktor des Instituts für Eisenhüttenkunde an der Technischen Hochschule Aachen
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 915 Nr. 5612 (Marburg, Heiratsnebenregister, 1899, Nr. 84)
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 22, Berlin 2005, S. 667 f. (Manfred Rasch)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 868
- Gundlach, Auerbach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 2, Von 1911 bis 1971, S. 890
- Norbert G. Schmahl, Zum 80. Geburtstag von Rudolf Schenck, in: Chemiker-Zeitung 74 (1950), Nr. 10 (9.3.1950), S. 127 (Porträt)
Bildquelle
Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Rudolf Schenck 1906 Aachen)
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Schenck, Friedrich Rudolf*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10852_schenck-friedrich-rudolf> (aufgerufen am 18.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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