Motz, Christoph Ludwig

 
geboren
8.12.1665 Kassel
gestorben
1742 Bremen
Beruf
Offizier
GND-Explorer
1025209524

Andere Namen

Weitere Namen

Mots, Christoph Ludwig

Wirken

Werdegang

  • 1681 Kadett bei der fürstlich-hessischen Leibgarde zu Fuße
  • 1690 Leutnant beim von Schwerinischen Regiment
  • 1692 Hauptmann
  • 1704 Oberstleutnant bei dem Stückradischen Füsilierregiment
  • 1709 Oberbefehlshaber desselben
  • 1713-1742 Kommandant der Reichsstadt Bremen

Lebensorte

Bremen

Familie

Vater

Motz, Johann Christian, * 11.3.1604 Witzenhausen, † 3.2.1683 Kassel, Sohn des Johann Motz, 1566–1611, Bürgermeister zu Witzenhausen

Mutter

Homberg zu Vach, Elisabeth, 1631-1674, Tochter des Philipp Homberg zu Vach, Hessen-Kasselischer Ober-Salzgraf

Partner

Köhne, Lucie Margarethe, Heirat 18.6.1715, Tochter des Werner Köhne, Bürgermeister in Bremen und der Anne von Aschen

Verwandte

Motz, Werner Christian <Sohn, * 4.5.1724, Advokat in Bremen, verheiratet (02.03.1751) mit Marie Hüneke, † 1757, Tochter des Sekretärs Henrich Hüneke, Witwe des Dr. med. Johann Friedrich de Hase>

Leben

Aus der Biografie

Christoph Ludwig Motz wurde am 8. Dezember 1665 in Kassel als Sohn des bekannten Kasseler Festungs-Kommandanten Johann Christian Motz und dessen zweiter Ehefrau Elisabeth, geb. Homberg zu Vach, geboren.
Er begab sich bereits in seinem sechzehnten Lebensjahr mit Einwilligung seiner Eltern in den Kriegsdienst, obwohl diese für ihn eine akademische Laufbahn vorgesehen hatten.
1681 wurde er zum Kadett bei der fürstlich-hessischen Leibwacht zu Fuße befördert, zwei Jahre später zum Führer und wiederum zwei Jahre später zum Sergeant. Sein erster Feldzug ging 1687 nach Ungarn mit dem oberrheinischen Kreis-Regiment. 1690 wurde er im Schwerinischen Regiment Leutnant und 1692 Hauptmann. Zehn Jahre später diente er als Major in einem Füsilierregiment, 1704 als Obrist-Leutnant, und 1709 war er als Nachfolger des Oberst von Stückrad zum Oberbefehlshaber desselben aufgestiegen.
Bei der Schlacht von Castiglione 1706 war er zeitweise in Gefangenschaft geraten.
Nachdem der Rat der Stadt Bremen den Landgrafen von Hessen-Kassel um die Überlassung eines kriegserfahrenen Kommandanten gebeten hatte, wurde Motz zur Besetzung dieses Amtes dispensiert, wobei ihm jedoch sein Regiment und sein militärischer Rang für einige Jahre offen gehalten wurden, sollte er sich zur Rückkehr entschließen.
Am 18. Juni 1715 heiratete er dort Lucie Margarethe Köhne, die Tochter des Bremer Bürgermeisters. Am 4. Mai 1724 wurde ihr einziger Sohn, Werner Christian Motz, ein späterer Bremer Advokat, geboren.
Nach acht Jahren schwerer Krankheit starb Christoph Ludwig 1742 in Bremen.
(Quelle: Leichenpredigt des Nicolaus Nonnen vom 16.8.1742)

Nachweise

Bildquelle

Anfang 18. JahrhundertUnidentified painter, Christoph Ludwig Motz, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (Ausschnitt)

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Motz, Christoph Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10739_motz-christoph-ludwig> (aufgerufen am 16.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10739