Koenen, Adolf von

Koenen, Adolf von
Wirken
Werdegang
- Schulbesuch in Berlin, Schulpforta und Breslau (heute Wrocław/Polen)
- Herbst 1858 Abitur am Berliner Friedrichs-Gymnasium
- zweijährige praktische Ausbildung als Bergmann im Wettiner Kohlenbezirk, im Mansfelder Kupferschieferabbau und auf der Staßfurter Saline
- in Berlin Studium des Bergbaus, dann der Geologie und Paläontologie mit dem Schwerpunkt der Paläontologie und Stratigraphie des Tertiärs
- Studienreisen durch Belgien, England und Frankreich
- 1865 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
- Herbst 1867 Habilitation in Marburg für Geognosie und Paläontologie
- 29.5.1873 außerordentlicher Professor für Mineralogie und Geologie an der Universität Marburg
- 15.4.1878 ordentlicher Professor für Mineralogie in Marburg
- Vorlesungen über Geologie, Mineralogie und Paläontologie
- 21.9.1880 zum 1.4.1881 Versetzung als ordentlicher Professor der Geologie und Paläontologie an die Universität Göttingen; Direktor des dortigen geologisch-paläontologischen Instituts
- 1881 Wahl der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaft zum ordentlichen Mitglied ihrer Mathematisch-Physikalischen Klasse
- 1883 zum Mitglied der Leopoldina gewählt.
- 11.10.1895 Geheimer Bergrat
- 1904 Aufnahme als korrespondierendes Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften
- 1907 Aufnahme in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg
- 1907 Rücktritt von seinem Lehrstuhl, aber weiterhin wissenschaftlich aktiv
- Ostern 1913 von den lehramtlichen Verpflichtungen entbunden
Studium
Studium des Bergbaus, dann der Geologie und Paläontologie in Berlin, Schwerpunkt Paläontologie und Stratigraphie des Tertiärs
Akademische Qualifikation
- 1865 Promotion zum Dr. phil. in Berlin
- Herbst 1867 Habilitation in Marburg für Geognosie und Paläontologie
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie und Geologie / Privatdozent / 1867-1873
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie und Geologie / außerordentlicher Professor / 1873-1881
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie / ordentlicher Professor / 1878-1881
- Göttingen, Universität / Philosophische Fakultät / Geologie und Paläontologie / ordentlicher Professor / 1881-1913
Mitgliedschaften
1881 ordentliches Mitglied der Mathematisch-Physikalischen Klasse der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaft
1883 Mitglied der Akademie der Naturforscher Leopoldina - Sektion Geologie und Paläontologie
1904 korrespondierendes Mitglied in der Preußischen Akademie der Wissenschaften
1907 Aufnahme in die Russische Akademie der Wissenschaften in Sankt Petersburg
Lebensorte
Berlin; Schulpforta; Breslau; Wettin; Staßfurt; Marburg; Göttingen
Familie
Vater
Koenen, Otto Moritz Wilhelm von, Oberregierungsrat
Partner
Konopacki, Lavinia, aus Bromberg, † 1897, Heirat 31.8.1867 in Aachen
Nachweise
Literatur
- Ebel, Catalogus professorum Gottingensium 1734–1962, Göttingen 1962, S. 110
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 835
Bildquelle
Wikipedia (via Wikimedia Commons: File:Voit 154 Adolf Koenen)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
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- Personen-DB Nds. Bibliographie = Personen-Datenbank der Niedersächsischen Bibliographie: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Koenen, Adolf von“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10689_koenen-adolf-von> (aufgerufen am 17.04.2026)
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