Hessel, Johann Friedrich* Christian

Hessel, Johann Friedrich* Christian
Andere Namen
Weitere Namen
Hessel, Johann F.
Hessel, Friedrich C.
Hessel, Ioannes Fridericus Christianus
Hessel, Joannes Fridericus Christianus
Wirken
Werdegang
- 1813 Studium der Medizin in Erlangen, ab 1814 in Würzburg
- 2.8.1817 Promotion zum Dr. med. in Würzburg
- 1818 Studium der Mineralogie und Chemie in Heidelberg
- 24.1.1821 Promotion zum Dr. phil. in Heidelberg
- 1821 Habilitation in Heidelberg für Mineralogie und Bergbaukunde
- 1821 außerordentlicher Professor für Mineralogie und Bergbaukunde an der Universität Heidelberg
- 5.9. zum 1.10.1821 Berufung an die Universität Marburg als außerordentlicher Professor der Mineralogie und Bergbaukunde und der damit verwandten Wissenschaften sowie der Technologie
- 10.1.1822 Mitglied des Staatswirtschaftlichen Instituts in Marburg
- 1821, 1834, 1840, 1846 und 1864 Vorsteher des Instituts
- 28.9.1825 ordentlicher Professor an der Universität Marburg; Einführung am 22.10.1825
- Vorlesungsgebiete: Oryktognosie, Technische Mineralogie, Geognosie und Kristallographie (1821-1872), Bergbaukunde, Technologie und Salzwerkskunde (1821-1872), reine und angewandte Mathematik (1822-1859)
- 1827-1849 Direktor des Mineralogischen Instituts der Universität Marburg
- 1835 bis 1840 Mitglied des Stadtrats in Marburg
- 1846 und 1859 Vorsteher der Kommission zur theoretischen Prüfung der Bewerber um ein ordentliches Lehramt an einer Gelehrtenschule
- WS 1865/66 Vorsteher der Kommission für die naturwissenschaftliche Prüfung der Mediziner
- 9.11.1840 Ernennung zum Ehrenbürger von Marburg
- Entdecker des Einteilungsprinzips der Kristalle
Funktion
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1827
- Marburg, Universität, Prorektor, 1831
- Marburg, Stadt, Stadtrat, Mitglied, 1835-1840
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1837
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1841
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1846
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1850
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1859
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1863
- Marburg, Universität, Philosophische Fakultät, Dekan, 1866
Studium
1813 Studium der Medizin an der Universität Erlangen, ab 1814 an der Universität Würzburg
ab 1818 Studium der Mineralogie und Chemie an der Universität Heidelberg
Akademische Qualifikation
- 2.8.1817 Promotion zum Dr. med. an der Universität Würzburg
- 24.1.1821 Promotion zum Dr. phil. an der Universität Heidelberg
- 1821 Habilitation für Mineralogie und Bergbaukunde an der Universität Heidelberg
Akademische Vita
- Heidelberg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie und Bergbaukunde / außerordentlicher Professor / 1821
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Bergbaukunde und Technologie / außerordentlicher Professor / 1821-1825
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Mineralogie, Bergbaukunde und damit verwandte Wissenschaften sowie Technologie / ordentlicher Professor / 1825-1872
Akademische Ämter
1827, 1837, 1841, 1846, 1850, 1859, 1863 und 1866 Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Marburg
1831 Prorektor der Universität Marburg
Werke
- Ueber positive und negative Permutationen und über die Gesetze des Zusammenhangs zwischen dem Resultat der Auflösung und den gegebenen Elementen bei n Gleichungen des ersten Grades mit n unbekannten Größen (1823)
- Versuche über Magnet-Ketten und über die Eigenschaften der Glieder derselben. Besonders über jene, welche ihnen angewöhnt, oder auf sonstige Weise willkürlich ertheilt werden können. Ein auch für den Laien interessanter Beitrag zur Lehre von der magnetischen Anziehung und Tragkraft (1844)
Lebensorte
Nürnberg; Erlangen; Würzburg; Heidelberg; Marburg
Familie
Vater
Hessel, Johann Peter, 1767–1833, Kaufmann und Siegellackfabrikant in Nürnberg, Sohn des Johann Georg Hessel, Spitalbäcker in Nürnberg, und der Susanna Regina (Rosina) Loos
Mutter
Fleischmann, Walburg, 1765–1807, Tochter des Johannes Fleischmann, Stadtfeldwebel in Nürnberg, und der Catharina Eleonora Dörfuß
Partner
- Hesse, Christine, 1795–1856,⚭ Heidelberg 1822, Tochter des Friedrich Wilhelm Hesse, Schreinermeister, und der Anna Margarete Jacobi
- Dallwig, Henriette, ⚭ in Marburg
Nachweise
Literatur
- Allgemeine deutsche Biographie, Bd. 12, Leipzig 1880, S. 307 f. (Wilhelm von Gümbel)
- Neue deutsche Biographie, Bd. 9, Berlin 1972, S. 23 (Hans Seifert)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 832
Bildquelle
„Joh. Friedr. Chr. Hessel“ (Federzeichnung · 25,3 x 30,8 cm, beschnitten), in: Ferdinand Justi, Icones Professorum Marpurgensium. Museum für Kunst und Kulturgeschichte der Philipps-Universität Marburg (Inventar-Nr. 28.122) / Foto: Bildarchiv Foto Marburg (Thomas Scheidt)
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildung: siehe Angaben unter Bildquelle
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hessel, Johann Friedrich* Christian“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10686_hessel-johann-friedrich-christian> (aufgerufen am 22.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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