Lade, Johann August*
Wirken
Werdegang
- Apothekerlehre in Genf und Bern
- ab 1808 Besitzer der Hof-Apotheke in Wiesbaden
- 1811 Ernennung zum Hofapotheker
- 1818 Ernennung zum Amtsapotheker
- 1824 Herzoglich Nassauischer Medizinalassessor
- 1814 Ratsherr in Wiesbaden
Lebensorte
Genf; Bern; Wiesbaden
Familie
Vater
Lade, Christoph August, 1739–1815, Herzoglich Nassauischer Hofkammerschreiber, Besitzer der Osthälfte des Weilburger Hofes in Wiesbaden
Mutter
Ritzel, Juliane* Margarethe, 1754–1826, Tochter des Johann Philipp Ritzel, Bürger und Ziegler in Wiesbaden, und der Margarethe Elisabeth Weiß
Partner
Herber, Anna* Maria, (⚭ Wiesbaden 11.12.1808) * 1783 † 9.7.1832, Tochter des Leonhard Herber, Ratsfreund und Gastwirt in Langenschwalbach, und der Elise Barbara Seyberth, aus Esch
Verwandte
- Lade, Philippine <Schwester>, 1797–1879, bekannt mit Blücher und Goethe
- Lade, Julia* Elise <Tochter>, 1809–1815
- Willett, Karoline, geb. Lade <Tochter>, 1814–1883, verheiratet mit Friedrich Willett, 1807–1857, Dr. med., Arzt, Medizinalrat in Biebrich am Rhein
- Usener, Wilhelmine, geb. Lade <Tochter>, * Wiesbaden 1816, † Wiesbaden 25.3.1883, 66 Jahre alt, verheiratet mit Wilhelm Usener, 1806–1858, Herzoglich Nassauischer Justizamtmann in Diez an der Lahn
- Rößler, Auguste* Luise, geb. Lade <Tochter>, 1818–1880, verheiratet Idstein 2.5.1840 mit Albert* Franz von Rößler, 1815–1879, Amtmann, Polizeidirektor von Wiesbaden
- Lade, Friedrich* Gustav <Sohn>, 1821–1856, Dr. phil., Hof- und Amtsapotheker in Wiesbaden
- Lade, August <Sohn>, 1824–1886, Königlich Preußischer Kriminal-Inspektor in Berlin
- Lade, Adolf <Sohn>, 1826–1869, Baumeister in Wiesbaden
Leben
Aus der Biografie
Johann August Lade wurde 1781 als Sohn des nassau-idsteinischen Hofkammerschreibers Christoph August Lade und dessen Frau Juliane Margarete geb. Ritzel geboren. Im Gegensatz zu seinem Vater strebte er keine Laufbahn innerhalb der fürstlichen Administration an, sondern wählte für sich den Beruf des Apothekers. Seine Ausbildung zum Pharmazeuten absolvierte Lade in Genf und Bern. Nach der Gewinnung seiner Approbation erwarb er die Wiesbadener Hofapotheke. Im selben Jahr heiratete Johann Lade die aus Langenschwalbach (heute Bad Schwalbach) stammende Anna Maria Herber. Im Jahr 1811 wurde Lade zum herzoglich-nassauischen Hofapotheker ernannt, was seine berufliche wie politische Karriere in besonderer Weise förderte. Nur drei Jahre später wurde er Ratsherr der Stadt Wiesbaden, ein Amt, welches Lade bis zu seinem Tod inne hatte. Seiner Erhebung zum Hofapotheker folgten 1818 die Ernennung zum Amtsapotheker und 1824 die Verleihung des Titels eines Medizinalassessors. Neben seiner Bekanntheit als Apotheker und städtischer Ratsherr machte sich Johann August Lade einen Namen als begabter Botaniker.
Zusammen mit seiner Familie lebte Lade in Wiesbaden, wo er 1839 an Thyphus erkrankte und im Alter von 58 Jahren verstarb.
Oliver Teufer
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 925 Nr. 2627 (Wiesbaden, Sterbenebenregister, 1883, Nr. 258)
Literatur
- Wiesbaden. Das Stadtlexikon, hrsg. vom Magistrat der Landeshauptstadt Wiesbaden, Darmstadt 2017, S. 555 (Oliver Teufer)
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 441, Nr. 2443
- Deutsches Geschlechterbuch, Bd. 49, S. 218
Weblinks
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Lade, Johann August*“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10680_lade-johann-august> (aufgerufen am 18.04.2026)
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