Henninger, Aloys
geboren
28.10.1814 Stierstadt (heute Oberursel) gestorben
30.6.1862 Heddernheim Beruf
Lehrer, Schriftsteller Titel
Dr. phil. Konfession
katholisch GND-Explorer
11671672XAndere Namen
Pseudonym(e)
Aloys der Taunide
Wirken
Werdegang
- Jugend in Weißkirchen
- 1828 Pädagogium in Hadamar
- 1831 Gymnasium in Weilburg, 1836 Reifeprüfung
- 1835-1838 Studium der katholischen Theologie in Tübingen, 1838 Staatsprüfung
- Besuch des Priesterseminars in Limburg
- Privatlehrer der Familie Brentano-Birkenstock in Winkel, später Boppard
- Studium der klassischen Philologie in Gießen mit Hilfe eines Stipendiums der Nassauischen Regierung
- Dr.phil. Gießen
- Lehrer an der Realschule in Diez
- 1848 Entlassung aufgrund seiner liberalen politischen Einstellung
- Verfasser von Beiträgen zur Emser Zeitung und zur Freien Zeitung in Wiesbaden
- 1849 Gründung der Gewerbeschule in Oberursel und des Oberurseler Lokal Gewerbevereins
- Gründer, Herausgeber und Redaktionsmitarbeiter der Zeitschrift „Der Taunusbote“
- Lehrer am Institut Dr. Heyden in Frankfurt am Main
- nach der Trennung von Frau und Kindern freier Schriftsteller in Heddernheim
- Verfasser des ersten Versbuchs nassauischer Sagen
Werke
- Das Herzogtum Nassau in malerischen Originalansichten, 3 Bände (1843), 2. Auflage (1857).
- Nassau in seinen Sagen, Geschichten und Liedern (1845).
- Wiesbaden und Biebrich..., ein Führer (1854).
- Bad Ems und seine Umgebungen (1858), 2. Aufl. (1870).
Lebensorte
Weißkirchen; Hadamar; Weilburg
Familie
Vater
Henninger, Nikolaus, † 1840, Elementarschul-Lehrer
Mutter
Herr, Sophie
Partner
Schweitzer, Katharina, aus Limburg, Heirat 1849, heimatkundliche Schriftstellerin
Verwandte
- Müller, Anna Maria, geb. Henninger <Schwester>, * Weißkirchen, † Weißkirchen 29.1.1885, 56 Jahre alt, verheiratet mit Johann Müller, Schreiner, Witwe
- Wolf, Sophia, geb. Henninger <Schwester>, * Weißkirchen, † Weißkirchen 27.4.1907, 74 Jahre alt, verheiratet mit N.N. Wolf, Witwe
Nachweise
Quellen
- HStAM Bestand 908 Nr. 5419 (Weisskirchen (Oberursel), Sterbenebenregister, 1885, Nr. 7)
- HStAM Bestand 908 Nr. 5441 (Weisskirchen (Oberursel), Sterbenebenregister, 1907, Nr. 4)
Literatur
- Renkhoff, Nassauische Biographie, 2. Aufl., Wiesbaden 1992, S. 298, Nr. 1673
- Schrotzenberger, Francofurtensia, 2. Aufl., Frankfurt am Main 1884, S. 106
- August Korf, Aloys Henninger, 1912, in: Oberurseler Lokalanzeiger;
- Franz Brümmer, Lexikon der deutschen Dichter und Prisaisten von Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart, 6. Auflage, Bd. 3, S. 154;
- Nassovia Jg. 14, 1913, S. 205-208;
- Alt-Nassauischer Kalender. Ein Heimatbuch für die Freunde des Nassauer Landes Jg. 1920, S. 35-38;
- Schnell, Matrikel des Gymnasium Philippinum zu Weilburg, 1950, Nr. 2336;
- Diezer Heimatblätter 11 (1964), S. 55 f.
- Wilhelm Kosch, Deutsches Literatur-Lexikon, 3. Aufl., Bd. 7, 1979, S. 895f.;
- Wiesbadener Kurier 25./26.11.1989.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Henninger, Aloys“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10664_henninger-aloys> (aufgerufen am 16.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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