Panconcelli-Cazia, Giulio* Edmondo
Wirken
Werdegang
- 1896 Abitur in Rom
- 1897/98 Studium der Forstwirtschaft, dann der orientalischen Sprachen an der Universität Rom, Schwerpunkt Arabisch
- ab 1898 Sprachlehrer in Kassel
- ab 1900 Studium der Romanistik und Anglistik an den Universitäten Marburg, Göttingen und Berlin
- ab 1902 Interesse an der Phonetik
- 1902 Fortsetzung des Studiums der Experimentalphonetik in Paris
- 1904 Promotion zum Dr. phil. in Paris
- 1905 Rückkehr nach Deutschland
- Wintersemester 1906/07 bis Sommersemester 1910 Tätigkeit als Lektor der italienischen Sprache an der Universität Marburg
- 1910 von Carl Meinhof als wissenschaftlicher Hilfsarbeiter für experimentelle Phonetik an das Hamburger Kolonialinstitut berufen
- 1914 Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit
- Im Ersten Weltkrieg Tätigkeit in einer Hamburger Station für Kriegsverletzte auf dem Gebiet der pathologischen Phonetik
- 1917 Prädikat Professor
- 1920 Habilitation für das Fach Phonetik in Hamburg, Privatdozent
- 1.4.1922 Ernennung zum planmäßigen außerordentlichen Professor und Direktor des phonetischen Laboratoriums
- seit 1926 konfessionslos
- 1934 Gründung eines Internats für sprechgestörte Kinder
- 11.1933 Unterzeichnung des Bekenntnisses der deutschen Professoren zu Adolf Hitler
- 1947 Emeritierung
- 1960 Verleihung des Großen Bundesverdienstkreuzes
Studium
1897/98 Studium der Forstwirtschaft, dann der orientalischen Sprachen an der Universität Rom, Schwerpunkt Arabisch
ab 1900 Studium der Romanistik und Anglistik in Marburg, Göttingen und Berlin
1902 Studium der Experimentalphonetik in Paris
Akademische Qualifikation
- 1904 Promotion zum Dr. phil. in Paris
- 1920 Habilitation für das Fach Phonetik in Hamburg
Akademische Vita
- Marburg, Universität / Philosophische Fakultät / Romanische Philologie / Lektor der italienischen Sprache / 1906-1910
- Hamburg, Universität / Philosophische Fakultät / Phonetik / Privatdozent / 1920-1922
- Hamburg, Universität / Philosophische Fakultät / Phonetik / planmäßiger außerordentlicher Professor und Direktor des phonetischen Laboratoriums / 1922
Lebensorte
Rom; Kassel; Marburg; Göttingen; Berlin; Paris; Hamburg
Familie
Vater
Calzia, Giacomo, GND, 1832–1899, aus Villa Viani, Provinz Porto Maurizio, Italien, Angestellter in Rom, Sohn des Luigi Calzia, 1789–1866, aus Villaguardia (Italien) und der Giulia Arrigo, 1788–1878, aus Villaguardia
Mutter
Panconcelli, Giulia, 1854–1920, aus Modigliana, Provinz Florenz, Tochter des Rudolfo Panconcelli, * 1828, aus Florenz, und der Catherina Meozzi, * 1838, aus Florenz
Partner
- Müller, Maria Anna, (⚭ Marburg 1910) Tochter des Justus Müller, * 1833, Bäckermeister, und der N. N. Böddecke, * 1818
- Hasche, Lucie, (⚭ Hamburg-Eimsbüttel 1950) Gymnastiklehrerin
Nachweise
Literatur
- Neue deutsche Biographie, Bd. 20, Berlin 2001, S. 27 f. (Elmar Ternes)
- Gundlach, Catalogus professorum academiae Marburgensis 1, Von 1527 bis 1910, Marburg 1927, Nr. 767
Siehe auch
Extern
Biografische Angebote
- Neue Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Index Deutsche Biographie: Öffnet in neuem Fenster
- Hamburger Professorinnen- und Professorenkatalog: Öffnet in neuem Fenster
- Kalliope - Verbundkatalog Nachlässe, Autographensammlungen und Verlagsarchive: Öffnet in neuem Fenster
- Wikipedia: Öffnet in neuem Fenster
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Panconcelli-Cazia, Giulio* Edmondo“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10366_panconcelli-cazia-giulio-edmondo> (aufgerufen am 12.04.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/bio/10366