Lorenz, Friedrich

 
geboren
10.6.1897 Klein Freden bei Hildesheim (Niedersachsen)
gestorben
13.11.1944 Halle an der Saale
Beruf
Mönch, Priester, Kaplan
Konfession
katholisch
GND-Explorer
119228009

Wirken

Werdegang

  • Messdiener in Hildesheim
  • 1911-1916 Besuch des ordenseigenen Internats in St. Karl in Holländisch Limburg (Niederlande)
  • 14.8.1916 Aufnahme ins Noviziat
  • 21.9.1916 Einberufung zum Militär
  • zwei Mal verwundet, Verleihung des Eisernen Kreuzes II. Klasse
  • nach dem Ersten Weltkrieg Noviziat in Hünfeld
  • Studium der Theologie und Philosophie in Hünfeld
  • 6.7.1924 Priesterweihe
  • 1925 Tätigkeit als Volksmissionar
  • Kaplan in Stettin
  • 26.8.1939 Einziehung als Militärkaplan
  • Der Wehrmachtspfarrer erhielt wegen seiner außerordentlichen Tapferkeit von seinem Kommandanten erneut das Eiserne Kreuz
  • 1940 wurde Lorenz seines Offiziersrangs enthoben und aus der Wehrmacht entlassen, sodass er wieder für den zivilen Dienst in Stettin frei war
  • 4. auf den 5.2.1943 Verhaftung durch die Gestapo
  • 6.12.1943 Überführung in ein Militärgefängnis
  • 24.7.1944 Prozessbeginn
  • 28.7.1944 Verurteilung zum Tod durch Enthauptung wegen „Hören von Feindsendern“, „Zersetzung der Wehrkraft“ und „Feindbegünstigung“
  • 2.–4.9.1944: Neue Verhandlung vor dem Reichskriegsgericht, wo das Todesurteil bestätigt wurde
  • 13.11.1944 Enthauptung in Halle an der Saale

Lebensorte

Klein Freden bei Hildesheim (Niedersachsen); Hildesheim; St. Karl in Holländisch Limburg (Niederlande); Hünfeld; Stettin@heute Szczecin (Polen); Torgau

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Lorenz, Friedrich“, in: Hessische Biografie <https://lagis.hessen.de/de/personen/hessische-biografie/alle-eintraege/10178_lorenz-friedrich> (aufgerufen am 14.04.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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