Oberrod

Die Lage von Oberrod im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Siedlung
Lagebezug
4,5 km südlich von Alsfeld
Lage und Verkehrslage
südlich von Liederbach
Ersterwähnung
1272
Siedlungsentwicklung
1854 wird eine Kirche nebst Glöcknerwohnung auf einer kleinen Anhöhe in der Gemarkung Liederbach in einen waldigen Tal erwähnt. Überreste eines sonst ausgegangen Ortes gleichen Namens. Im Amtlichen Verzeichnis der Gemeinden von Hessen aus dem Jahre 1962 als Siedlungsplatz genannt. Kirche
Historische Namensformen
- Oberade (1272) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1, Nr. 278]
- Oberrode (1278) [Baur, Hessische Urkunden 1 (Starkenburg und Oberhessen), Nr. 226]
- Obirrode (1344) [Baur, Hessische Urkunden 1 (Starkenburg und Oberhessen), Nr. 828]
- Oberroden (1854)
Burgen und Befestigungen
- 1854 wird eine Kirche nebst Glöcknerwohnung auf einer kleinen Anhöhe in der Gemarkung Liederbach in einen waldigen Tal erwähnt. Überreste eines sonst ausgegangen Ortes gleichen Namens.
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3517236, 5619829
UTM: 32 U 517155 5618021
WGS84: 50.713741° N, 9.242984° O
Statistik
Ortskennziffer
53500113003
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1787: Landgrafschaft Hessen-Darmstadt, Oberamt Alsfeld, Amt Romrod
Altkreis
Alsfeld
Herrschaft
- Vor 1393 erwarben die Landgrafen von Hessen die Herrschaft über Oberrod von den Herren von Romrod.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1272: Henricus clericus de Oberade (Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1 Nr. 278),
- 1278: Henricus plebanus de Oberrode (Baur, Hessische Urkunden 1 (Starkenburg und Oberhessen) Nr. 226).
Pfarrzugehörigkeit
1577 gehörten Nieder-Breidenbach und Liederbach zum Kirchspiel. 1337 dotierten die Herren Friedrich von Herzberg und Ludwig von Romrod die Kapelle auf der Burg Romord.
Patronat
1337 waren die Patrone Friedrich von Herzberg und Ludwig von Romrod, die damals Romrod von der Pfarrei trennten. In der Folge waren es vermutlich die Landgrafen von Hessen, obwohl sei 1577 nicht genannt werden.
Kirchliche Mittelbehörden
15. Jahrhundert: Erzdiözese Mainz, Archidiakonat St. Stephan Mainz, Dekanat Amöneburg, Sendbezirk Kirtorf
Nachweise
Literatur
- Reichardt, Siedlungsnamen, S. 276-277,
- Wilhelm Classen, Kirchliche Organisation Althessens, S. 86-87,
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Oberrod, Vogelsbergkreis“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9619_oberrod> (aufgerufen am 12.06.2026)
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