Hartenmühle

Mühle · 267 m über NN  
Gemarkung
Weidenhausen
Gemeinde
Gladenbach
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Mühle

Lagebezug

4 km südwestlich Gladenbach

Lage und Verkehrslage

Mühlengehöft am rechten Ufer der Salzböde

Historische Namensformen

  • Harte Mühl (1703) [D. Merian]
  • Hartenmühl (1809)

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3467415, 5624333
UTM: 32 U 467354 5622523
WGS84: 50.753568° N, 8.537197° O

Statistik

Ortskennziffer

53401014001

Einwohnerstatistik

  • 1885: 1 Wohnhaus mit 10 Bewohnern

Verfassung

Altkreis

Biedenkopf

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1454 ist 1 Drittel der Mühle Eigentum des Marburger Bürgers Magister Heinrich Imhof genannt Rode
  • 1525 erhält Herr Moller zu Weidenhausen von den Johannitern in Wiesenfeld deren Anteil an der Hälfte verliehen
  • 1577 teilen sich der Deutsche Orden Marburg und die Universität Marburg die Mühle
  • 1630 verfügt die Mühle über 1 Mahlgang
  • Anfang 19. Jahrhundert steht die Hälfte zu 3 Viertel im Eigentum des Deutschen Ordens Marburg, zu 1 Viertel in dem der Universität Gießen
  • 1830: Mahl- und Ölmühle (oberschlächtig)
  • Seit 1900 mit Schreinerei verbunden
  • Mühlenbetrieb 1932 eingestellt

Nachweise

Literatur

Siehe auch

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Hartenmühle, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9487_hartenmuehle> (aufgerufen am 30.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/9487