Udenhausen

Kirchenstumpf Udenhausen
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
13,5 km südöstlich Marburg
Lage und Verkehrslage
In einem kleinen bewaldeten Tal des Staatsforsts Roßberg die Reste einer kleinen Saalkirche mit hufeisenförmiger Apsis; Flurnamen Uthenheußer Wiesen.
Ersterwähnung
um 1130
Siedlungsentwicklung
Wohl schon im 14. Jahrhundert verlassen; 1388 wird noch ein Bewohner genannt - In der wüst Flur Keramik des 8. bis 14./15. Jahrhundert
Historische Namensformen
- Vôtenhusun (um 1130) [Gensicke, Vogtei Ebsdorf, S. 101]
- Uodinhusin (1222)
- Uttinchusen (1222)
- Westenodenhusen (14. Jahrhundert)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3491280, 5619000
UTM: 32 U 491209 5617192
WGS84: 50.706478° N, 8.875503° O
Statistik
Ortskennziffer
53400809004
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 1374: Gericht Ebsdorf
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- Um 1130 ist U. einschl, des Zehnten Zubehör der Villikation Ebsdorf des Mainzer St. Stephansstifts, deren Einkünfte seit 1249 an die Landgrafen verpachtet sind. 1222 beansprucht das Stift gegenüber den von Nordeck den Novalzehnten. - 1297 und 1316 erwirbt Kloster Caldern Güterbesitz. - 1327 hat das Erzstift Mainz Einkünfte in U.
Kirche und Religion
Ortskirchen
- 1222: nach Ebsdorf eingepfarrt: ursprünglich wohl Pfarrkirche; Begräbnisplätze außerh. und innerh. des Kirchenstumpfes; Flurnamen Totenweg. - Kirche wohl karolingerzeitl. Bau
Nachweise
Literatur
- Kern, Amöneburger Becken, S. 53 ff. (Abb.).
- Meyer-Barkhausen, Kleinkirchenforschung, S. 72,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 309,
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Udenhausen, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9360_udenhausen> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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