Rode

Die Lage von Rode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
ca. 14 km südöstlich Marburg
Lage und Verkehrslage
Westlich der Röderburg in Talschlußlage nahe einem kleinen Bachlauf; Flurnamen: in der Rodenbach, der Roder Waldt, beim Roder Born (alle 1577); Rothenbach (Rohach), Röderwald, -Wiesen, Röderborn
Ersterwähnung
750/779
Siedlungsentwicklung
Die unmittelbare Nähe und der Name der Röderburg lassen einen siedlungsmäßigen Zusammenhang mit R. vermuten. Wüstung vermutl. gegen Ende 14. Jahrhundert
Historische Namensformen
- Roda (750/779, nach Abschrift des 12. Jahrhunderts) [Urkundenbuch des Klosters Fulda 1, Nr. 108, wenn nicht Rödgen, Kreis Gießen oder Roth]
- Rode (1279) [Wyss, Urkundenbuch der Deutschordens-Ballei 1, 1 Nr. 363]
- Rodchin (1359)
Bezeichnung der Siedlung
- villa 750/779
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3492800, 5619550
UTM: 32 U 492728 5617742
WGS84: 50.711443° N, 8.89701° O
Statistik
Ortskennziffer
53400809002
Verfassung
Verwaltungsbezirk
- 750/779: Lahngau
Altkreis
Marburg
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 750/779: Adelburch überträgt Kloster Fulda Besitz in Rode.
- 1279 kauft der Deutsche Orden Marburg von den Eheleuten Hugo Hesse und Adelheid Güterbesitz.
- 1324 bezieht das Erzstift Mainz Einkünfte in Rode.
Zehntverhältnisse
Der Zehnte ist 1341 mainzisch;
1361 mainzisches Lehen der von Bicken;
1526 der Rau vonHolzhausen.
Nachweise
Literatur
- Kern, Amöneburger Becken, S. 45-53,
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 244,
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Rode, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9280_rode> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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