Hunburg
Burg · 368 m über NN
Gemarkung
Burgholz Gemeinde
Kirchhain Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff. Verortung
Externe Kartenangebote
Hunburg, Mauerreste
Siedlung
Ortstyp
Burg
Lagebezug
6 km nördlich Kirchhain
Lage und Verkehrslage
Auf einem bewaldeten Bergsporn nordwestlich Burgholz, westlich über dem Katharinenbrunnen, die Reste einer Befestigungsanlage
Burgen und Befestigungen
- Schildförmige Befestigung (ca. 220x100 m mit 80 m langer Front) mit gemörtelter Mauer und Abschnittsgraben
- Im Südosten Zangentor
- Im Innern ovale Vertiefung; vermutlich Versturzmulde eines kellerartigen Baues
- Auf Grund der geringen Lesefunde Zeitstellung ungewiß; vielleicht 1. Hunburg 8. Jahrhundert
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3496400, 5637700
UTM: 32 U 496327 5635885
WGS84: 50.874631° N, 8.947799° O
Statistik
Ortskennziffer
53401103001
Verfassung
Altkreis
Marburg
Nachweise
Literatur
- Dehio. Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Hessen I, S. 142
- Diefenbach, Kreis Marburg
- Diefenbach, Die Hunburg bei Burgholz. Eine wüste Curtis im Bereich von Amöneburg-Seelheim, in: Hessisches Jahrbuch für Landesgeschichte 13 (1963), S. 1-22 (Pläne)
- Gensen, Christenberg, Burgwald und Amöneburger Becken, in: Schlesinger (Hrsg.), Althessen im Frankenreich, 1975, S. 157
- Historisches Ortslexikon Marburg, S. 140
- Müller, Der Stadtteil Burgholz, in: Waldemar Küther (Bearb.), Kirchhain in Wort und Bild, S. 156-158
Siehe auch
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Orte
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Hunburg, Marburg-Biedenkopf“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/9181_hunburg> (aufgerufen am 06.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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