Ahausen

Dorf · 169 m über NN  
Gemeinde
Weilburg
Topografische Karten
KDR 100, TK25 1900 ff.
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Dorf

Lagebezug

19 km nordöstlich von Limburg.

Lage und Verkehrslage

Der Ort liegt 2 km nordöstlich von Weilburg an der K 418 und an der Lahn.

Ersterwähnung

1320

Historische Namensformen

Siedlungsplätze innerhalb der Gemarkung

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3448469, 5596261
UTM: 32 U 448415 5594463
WGS84: 50.499861° N, 8.27264° O

Statistik

Ortskennziffer

533017010

Flächennutzungsstatistik

  • 1885 (Hektar): 417, davon 233 Acker (= 55.88 %), 44 Wiesen (= 10.55 %), 97 Holzungen (= 23.26 %)
  • 1961 (Hektar): 390, davon 93 Wald (= 23.85 %)

Einwohnerstatistik

  • 1885: 447, davon 432 evangelisch (= 96.64 %), 15 katholisch (= 3.36 %)
  • 1961: 677, davon 541 evangelisch (= 79.91 %), 126 katholisch (= 18.61 %)
  • 1970: 758

Diagramme

Verfassung

Verwaltungsbezirk

  • 1787: Fürstentum Nassau-Weilburg, Grafschaft Nassau-Weilburg, Amt Weilburg
  • 1806: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg, Kirchspiel Weilburg
  • 1816: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1849: Herzogtum Nassau, Verwaltungsbezirk III (Kreisamt Hadamar)
  • 1854: Herzogtum Nassau, Amt Weilburg
  • 1867: Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Oberlahnkreis
  • 1945: Groß-Hessen, Oberlahnkreis
  • 1946: Bundesland Hessen, Oberlahnkreis
  • 1974: Land Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Limburg-Weilburg

Altkreis

Oberlahnkreis

Gemeindeentwicklung

Am 31.12.1970 wurde Ahausen im Zuge der hessischen Gebietsreform als Stadtteil der Stadt Weilburg eingegliedert.

Gericht

  • 1816: Amt Weilburg
  • 1849: Justizamt Weilburg
  • 1854: Justiz- und Verwaltungsamt Weilburg
  • 1867: Amtsgericht Weilburg

Besitz

Grundherrschaft und Grundbesitzer

  • 1320 vermacht Hermann, Dekan zu Weilburg, zuerst seiner Tochter Gertrud auf Lebenszeit seinen Weingarten in Ahausen.

Kirche und Religion

Pfarrzugehörigkeit

Wahrscheinlich zur Pfarrei Weilburg gehörig

Bekenntniswechsel

Einführung der Reformation in Nassau-Weilburg ab 1526.

Kirchliche Mittelbehörden

Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Archipresbyterat Wetzlar Trierer Archidiakonat St. Lubentius in Dietkirchen, Dekanat Dietkirchen

Wirtschaft

Mühlen

1806 gehört 1 Ölmühle zu Ahausen

Nachweise

Literatur

Weblinks

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Ahausen, Limburg-Weilburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/8861_ahausen> (aufgerufen am 10.06.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

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