Nadelöhr

Nadelöhr und Opferstock, 2012
Siedlung
Ortstyp
Jagdhaus
Lagebezug
13,3 km nordöstlich von Bad Hersfeld.
Lage und Verkehrslage
3,5 km nordöstlich von Friedewald im Seulingswald. An der alten "Straße durch die kurzen Hessen", wo heute parallel die Bundesautobahn 4 und eine Landstraße von Friedewald nach Hönebach verlaufen (Nadelöhr bei km 5,0 dazwischen gelegen).
Ersterwähnung
1592/1627
Siedlungsentwicklung
Vermutlich befand sich an der Stelle des Nadelöhrs ursprünglich ein gespaltener bzw. hohler Baum mit volksmedizinischem Heilritus, wobei vorbeireisende Kaufleute als Glückssymbol hindurch kletterten.
Später erfüllte ein Sandsteindenkmal mit rundbogigem Durchlass diesen Zweck. Es wurde unter dem Landgrafen Moritz von Hessen-Kassel (1592-1627) errichtet, dessen Initialen "MLZH" auf dem südlichen Giebelfeld zusammen mit einem achtstrahligen Stern eingemeißelt sind. Auf der Nordseite steht dagegen "Nadelöhr
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3562333, 5642051
UTM: 32 U 562234 5640234
WGS84: 50.910394° N, 9.885212° O
Statistik
Ortskennziffer
63200601018
Verfassung
Altkreis
Hersfeld
Nachweise
Literatur
Siehe auch
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Orte
Quellen und Materialien
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Nadelöhr, Hersfeld-Rotenburg“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/3726_nadeloehr> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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