Horode

Die Lage von Horode im Orthofoto
Siedlung
Ortstyp
Wüstung
Lagebezug
1 km südöstlich von Hofgeismar
Lage und Verkehrslage
Wüst im Gericht Gieselwerder 1,2 km südöstlich von Vaake in der Flur Das hohe Rott (hier mittig lokalisiert). Diese wird flankiert von den darauf verweisenden Fluren Vor dem hohen Rott und Hinter dem hohen Rott.
Ersterwähnung
1278
Letzterwähnung
1425
Siedlungsentwicklung
Es handelt sich offenbar um eine Rodungssiedlung der Herren von Schöneberg. 1425 ist der Ort wüst und wieder zu Wald geworden.
Historische Namensformen
- Horod (1278/79) [Urkundenbuch Stift Hilwartshausen, S. 81-82, Nr. 77-78]
- Horodt; Honrode, tho dem (1408) [Urkundenbuch Stift Hilwartshausen, S. 212-216, Nr. 257]
- Horode (1425)
- hohe Rott, das (1930er) [Flurname]
Bezeichnung der Siedlung
- villa (1278)
- oldings ein dorp (1425)
Koordinaten
Gauß-Krüger: 3543549, 5704166
UTM: 32 U 543458 5702324
WGS84: 51.470409° N, 9.625677° O
Statistik
Ortskennziffer
63302201007
Verfassung
Altkreis
Hofgeismar
Herrschaft
- 1425 beschwert sich der Mainzer Erzbischof über hessiche Übergriffe in Horod, Renebeck und Niederhagen, durch die das Stift Hilwartshausen an der Wahrnehmung seiner Rechte gehindert werde.
Besitz
Grundherrschaft und Grundbesitzer
- 1278 überlässt Konrad Herr von Schönenberg dem Kloster Hilwartshausen zur Ausstattung seiner dort befindlichen Töchter die villa Horod, wie die Bewohner sie von alters inne hatten. Mit dem Ort sind sieben Hufen verknüpft. 1408 verfügt das Stift dort über die Vogtei, den Zehnten und alle Rechte.
Nachweise
Literatur
Nachnutzung
Rechtehinweise
Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Horode, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2842_horode> (aufgerufen am 30.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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