Herboldessen

Wüstung  
Gemarkung
Veckerhagen
Gemeinde
Reinhardshagen
Landkreis
Kassel
AEC416D7-3050-4A60-B27E-A826B70B90DD

Siedlung

Ortstyp

Wüstung

Lagebezug

15 km östlich von Hofgeismar

Lage und Verkehrslage

Genaue Lage unbekannt, 1408 als beneden Fekernhagen bezeichnet

Ersterwähnung

1272/73

Historische Namensformen

Bezeichnung der Siedlung

  • villa (1272/73)
  • curia (1304

Koordinaten

Gauß-Krüger: 3541697, 5705881
WGS84: 51.48140796° N, 9.60340849° O

Statistik

Ortskennziffer

63302202015

Frühere Ortskennziffer

61100001025

Verfassung

Altkreis

Hofgeismar

Herrschaft

  • Eines der Dörfer, welche 1272/73 der Graf von Dassel an Mainz verkauft. 1304 bestätigt Konrad von Schöneberg dem Kloster Hilwartshausen, dass u.a. der Hof Herboldshausen nicht mit dem Reinhardswald an Hessen verkauft worden sei, sondern dem Kloster gehöre. 1355 gibt der Ritter Heinrich von Stockhausen bekannt, dass er vom Stift Hilwartshausen einen Hof in Herboldessen mit vier Hufen sowie eine halbe Hufe bei Veckerhagen zur Pacht erhalten habe.

Besitz

Zehntverhältnisse

1372 bekennt Reinhard Vecker, er habe seinem Lehnsherrn Groppe von Gudenberg versprochen, er werde die an Lamprecht von Stockhausen verpfändeten Zehnten zu Vaake, Herboldshausen und Kaltenhof wiedereinlösen. 1400 übergibt sein Bruder Albrecht die Zehnten dieser Orte dem Landgrafen. Die Entwicklung ist undurchsichtige, da die von Stockhausen die Pfandschaft offenbar behielten. 1432 geben sie an, von Landgraf Ludwig mit den Zehnten belehnt worden zu sein.

Nachnutzung

Rechtehinweise

Metadaten: Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0
Abbildungen: siehe Angaben beim jeweiligen Digitalisat

Zitierweise

Empfohlene Zitierweise

„Herboldessen, Kassel“, in: Historisches Ortslexikon <https://lagis.hessen.de/de/orte/historisches-ortslexikon/alle-eintraege/2813_herboldessen> (aufgerufen am 29.05.2026)

Kurzform der URL für Druckwerke

https://lagis.hessen.de/resolve/de/ol/2813