Wohn-Garten: In den Wohngärten
Weitere Belege
- 1772: in den wohngärten
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Trohe, Nr. 1., 322
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen, Gärtches. Gärten sind in der Regel eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Wohn
Der BT geht vermutlich auf ahd. mhd. wan Adj. ‚nicht voll oder das volle Maß nicht haltend, leer‘ zurück und bezeichnete ursprünglich einen unergiebigen Garten. Für Hessen ist - mit Verdumpfung von /a:/ > /o:/ vor /n/ - die Wortbedeutung ‚mangelhaft, fehlerhaft‘ als absterbend belegt.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Garten
Zu ahd. gart, garto, mhd. garte sw. M. ‚Garten‘. Dazu gehören die Diminutive Gärtchen und Gärtlein. Gärten sind eingezäunte Flächen, meist in Ortsnähe.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Wohn-Garten: In den Wohngärten (Trohe)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/782714_in-den-wohngaerten> (aufgerufen am 15.05.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/782714