Burg: hinder der Burgk
Beleg
Standard-Flurname
Burg
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1629
Quelle
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/5.
Weitere Belege
- Burg
- 1577: hinder derr Burck [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/7., fol. 14' - 1629: hinder der burgk [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/5., fol. 4' - 1629: vf den Burgk vnndt weid: garten
Staatsarchiv Darmstadt, C 2, Nr. 272/5., fol. 6'
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Burg
Zu ahd. burg, mhd. burc st. F. ‚befestigter Ort, Burg‘. Die Namen beziehen sich meist auf Burgen oder sonst befestigte Anlagen. Ursprünglich bezeichnete burg auch die urbane Siedlung, für die seit dem 12. Jahrhundert das Wort mhd. stat st. F. ‚Stelle, Ort‘, nhd. Stadt (s.d.) üblich wurde. Die außerordentlich hohe Belegzahl zeigt nicht nur die große Anzahl der befestigten Anlagen im Untersuchungsgebiet, sondern auch, wie wichtig die Burg als Benennungsmotiv war, oft sagenumwoben. - Nur selten wird Burg mit Personen in Verbindung gebracht: Burg-Leute; Burg-Wenzel.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Burg
Zu ahd. burg, mhd. burc st. F. ‚befestigter Ort, Burg‘. Die Namen beziehen sich meist auf Burgen oder Schlösser. Ursprünglich bezeichnete burg auch die urbane Siedlung, für die seit dem 12. Jh. das Wort mhd. stat st. F. ‚Stelle, Ort‘, nhd. Stadt üblich wurde. Zusammensetzungen wie Burggraben können vereinzelt auch die Stadtbefestigung gemeint haben.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Burg: hinder der Burgk (Ulfa)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/690791_hinder-der-burgk> (aufgerufen am 12.05.2026)
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