Berme-Schneise: BERMESSCHNEISE
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Schneise
Schneise ‚Durchhieb durch den Wald; langer, gerade Waldweg‘ als die heute übliche Gebrauchsform gegenüber älterem Schneid(s) tritt zuerst im 14. Jahrhundert im Mitteldt. auf, wird aber in FlN erst im 18. Jahrhundert mit dem Aufkommen der kameralen Forstwirtschaft produktiv. Schneise begegnet dann in großer Anzahl fast ausschließlich als GT von meist rein katasteramtlichen Namen.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Berme
Berme, Berm ist in den Bedeutungen ‚Fußweg seitlich der Landstraße‘ und ‚Pfad am Flussufer‘ bezeugt. Es handelt sich um eine Entlehnung aus frz. berme ‚enger Weg, der zwischen einer Aufschüttung und einem Graben bzw. Kanalufer gelassen wurde‘. Möglicherweise war der Name ursprünglich etwas häufiger, ist aber gelegentlich zu Birne umgedeutet worden.
Schneise
Schneise ‚Durchhieb durch den Wald; langer, gerader Waldweg‘ als die heute übliche Gebrauchsform gegenüber älterem Schneid(s) (s. d.) tritt zuerst im 14. Jh. im Mitteldt. auf, wird aber in FlN erst im 18. Jh. mit dem Aufkommen der kameralen Forstwirtschaft produktiv. Schneise begegnet dann in großer Anzahl fast ausschließlich als GT von meist rein katasteramtlichen Namen.
Hessischer Flurnamenatlas (Hans Ramge)
Schneise
Karte 142
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Berme-Schneise: BERMESSCHNEISE (Neu-Isenburg)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/549708_bermesschneise> (aufgerufen am 12.07.2026)
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