Kraus-Wiese: die krausswiesen
Beleg
Standard-Flurname
Kraus-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Quelle
Kurhess. Katastervermessung, Fluraufnahme, 1772
Weitere Belege
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch
Kraus
Hier wohl eher zum FamN Kraus als zu mhd. krûs ‚kraus, gelockt‘.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch
Kraus
Teils zum FamN Krause (so in Alsbach und Mörlenbach), teils zu mhd. krûs ‚kraus, gelockt‘, das besonders in Verbindung mit Bäumen erscheint und auf markant gewachsene Äste verweist.
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Kraus-Wiese: die krausswiesen (Josbach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/286298_die-krausswiesen> (aufgerufen am 29.11.2025)
Kurzform der URL für Druckwerke
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