Frone-Grund: FROHNENGRUND [froːngrunt]
Weitere Belege
- 1768: im frohne grund [Wiese]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 12 - 1775: im frohnden grund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 30 - 1783: am Brügel und Frohnen Guth genannt
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 2., fol. 155' - 19. Jahrhundert: Im Frohnengrund
Staatsarchiv Darmstadt, O 61, Buxbaum. Konv. 1. - 1804: am Frohndgründee [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 2 - 1805: ober dem Frohnegrund [Acker]
Staatsarchiv Darmstadt, C 4, Breuberg Nr. 5., S. 124
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Grund
Zu ahd. grunt ‚Grund, Wurzel‘, mhd. grunt st. M. ‚unterste Fläche, Abgrund, Tal, Grundstück, Grundeigentum‘ bzw. der Pluralform mhd. gründe. Dazu treten ziemlich häufig Diminutive mit den Suffixen -chen und -lein. In den FlN sind meist Bodenvertiefungen bzw. Talsohlen namengebend. Auch bei Gewässern liegt die Bedeutung ‚tief‘ zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Frone-Grund: FROHNENGRUND (Kirch-Brombach)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/178005_frohnengrund> (aufgerufen am 16.07.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
https://lagis.hessen.de/resolve/de/fln/178005