Halbe-Strauß-Wiese: die halb Strauß wiesen vgL STRASSENWI
Beleg
Standard-Flurname
Halbe-Strauß-Wiese
Belegort
Belegtyp
historisch
Belegzeit
1691
Quelle
Staatsarchiv Marburg, 86. Hanauer Nachträge, Nr. 16570.
Deutungen
Mittelhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünfläche‘.
Südhessisches Flurnamenbuch (Hans Ramge)
Wiese
Zu ahd. wisa, mhd. wise sw. st. F. ‚Wiese‘. In FlN zeigt sich die allgemeine Bedeutung ‚zu mähende (kultivierte) Grünlandfläche‘. Neben das Simplex und die zahlreichen Komposita treten die Diminutivformen Wieschen, Wießgen und Wiesel. Die zusammengehörigen Belege aus Auerbach und Bensheim zeigen einen zersprochenen Namen, dessen Zugehörigkeit zu Wiese im BT unsicher ist. Den ältesten Belegen aus Rüsselsheim liegt ein FamN Wiese zu Grunde.
Nachnutzung
Rechtehinweise
Hessisches Flurnamenarchiv – Prof. Dr. Hans Ramge, CC BY-SA 4.0
Zitierweise
Empfohlene Zitierweise
„Halbe-Strauß-Wiese: die halb Strauß wiesen vgL STRASSENWI (Schlüchtern)“, in: Hessische Flurnamen <https://lagis.hessen.de/de/orte/hessische-flurnamen/alle-eintraege/1001_die-halb-strauss-wiesen-vgl-strassenwi> (aufgerufen am 09.03.2026)
Kurzform der URL für Druckwerke
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